Das kotzt mich an

8 Dinge, die jeden Flohmarktverkäufer nerven

fudder-Redaktion

Auf dem Flohmarkt verkaufen ist toll: Man lernt jede Menge Leute kennen und geht – im besten Fall – am Ende des Tages mit mehr Geld und weniger Sachen nach Hause. Aber es gibt Dinge, die jeden Flohmarktverkäufer auf die Palme bringen.

1.) Reißt mir schon die Sachen aus der Hand, wenn ich noch gar nicht ausgepackt habe.

Es ist stressig genug, auf einem Flohmarkt einen guten Platz zu ergattern, gleichzeitig seine Sachen im Auge zubehalten, den Ordnern zu gehorchen, sich nicht von den Zickereien der Standnachbarin stören lassen und auszupacken. Wenn dann schon die ersten Leute in den Taschen wühlen, ist das einfach nervig. Außerdem: Ihr wollt doch nicht etwa gierig wirken?

2.) Steckt mir eure restlichen 3,50 Euro zu, wenn ich eigentlich 5 Euro verlangt habe.

Klar: Wir befinden uns auf einem Flohmarkt und ihr seid hier günstige Preise gewohnt. Trotzdem habe ich auch Sachen dabei, für die ich einmal viel Geld bezahlt habe und deshalb beispielsweise nicht für weniger als 5 Euro verkaufen möchte. Der Satz "Ich hab jetzt noch genau 3,50 Euro dabei, das passt doch auch?" ist unhöflich und unverschämt.

3.) Haltet eins meiner Kleider hoch, mustert meine Figur und sagt dann: "Das ist mir zwei Nummern zu groß, du bist ja doch eher kräftig".

Jaja klar, eure Figur ist eher zierlich und eigentlich sollte ich mich auch nicht so anstellen. Aber muss das wirklich sein? Bodyshaming, nein danke! Wer sich bei einer Kleidergröße unschlüssig ist, darf meine Sachen gerne kurz mitnehmen und in der Toilette anprobieren.

4.) Feilscht um die kleinsten Beträge.

Ich habe nichts gegen das Feilschen. Es gehört quasi zum Flohmarkt dazu und jeder, der nicht handelt, hat das Spiel nicht gut drauf. Aber, come on! Wenn ich dir mein fast neues Kochbuch für 2 Euro verkaufe, ist das wirklich ein Schnäppchen. Da musst du nicht noch "1,50 Euro?" entgegnen.

5.) Macht etwas kaputt und seid dann nicht bereit dazu, es zu bezahlen.

Gerade erst wieder passiert: Eine Dame hält eine Vase hoch, lässt sie aus Versehen fallen und tut dann so, als sei sie schon kaputt gewesen. Wer das Eigentum eines anderen beschädigt, sollte wenigstens dazu stehen und den Schaden begleichen.

6. Lauft hinter meinem Stand entlang.

Es gibt nichts Schlimmeres für einen Verkäufer, als das Gefühl, man werde von allen Seiten belagert. Wenn sich die Leute durch die Gänge schieben – nun gut. Aber auf Verkäufer-Seite haben Besucher eigentlich nichts verloren. Und: Warum müsst ihr euch immer meinen Stand aussuchen, wenn ihr eine Abkürzung nehmen wollt?

7. Wühlt ungehemmt in meinen schön gefalteten Sachen rum.

Ich weiß, dass das dazugehört. Aber musst du wirklich in den Stapel ganz unten greifen und das unterste T-Shirt rausziehen? Das du dann natürlich doch nicht nimmst.

8. Bleib’ zehn Minuten vor meinem Stand stehen, erzähle mir etwas über meinen Artikel und kaufe ihn dann doch nicht.

Ich habe es verstanden: Du bist ein arschgeiler Typ und ich sollte dir noch dankbar dafür sein.

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