10 Gründe, warum Du während des Studiums daheim wohnen solltest

Kim Cara Ruoff

"Hauptsache weg" denken viele Schüler nach dem Abitur. Nicht so fudder-Autorin Kim Cara Ruoff. Die 21-Jährige studiert, wohnt aber noch immer zuhause - und würde unter keinen Umständen mit ihren Kommilitonen tauschen wollen. Ihre 10 Gründe dafür:



1. Mehr Geld für...

Alles



2. Mehr Platz

Ein Bett, ein Tisch, eine Herdplatte und ein halbes Bad. Wie oft war ich schon bei Kommilitonen zu Besuch, die eine Schuhschachtel mieten, nur um nah an der Uni zu sein. Gut, daheim fühlt man sich auch manchmal eingeengt -  aber wenigstens nicht von den Möbeln.



3. Du willst es, du kriegst es

Einfach lieb fragen und schon steht das XXL-Nutella-Glas auf dem Tisch.



4. Don't worry

Ganz ehrlich, als Student ist das Leben nicht leicht. Man findet keinen Platz in der neuen UB, die Vorlesungen überschneiden sich und vom jährlichen Chaos bei der Prüfungsanmeldung will ich gar nicht erst anfangen. Wer hat da noch Lust einkaufen zu gehen, Geschirr von Hand zu spülen und sich an den WG-Putzplan zu halten?



5. Man kann auch mal scheiße bauen

Schlüssel verloren, Fenster kaputt, Bad überflutet. Niemand ist perfekt – im Gegensatz zum Vermieter weiß die Familie das und steht trotzdem hinter dir.



6. „Mama, kann ich mal das Auto haben?“

Die Sonne scheint, der Tunisee ruft. Einziges Problem: Wie kommt man hin? Klar, als Student hat man das Semesterticket, ein Fahrrad und würde irgendwie mit drei Mal umsteigen oder 30 Minuten schwitzen auch ans Ziel kommen. Autofahren ist halt trotzdem entspannter. Danke Mama!



7. Nicht ohne meine Katze



Wer mit Tieren aufgewachsen ist weiß wovon ich rede. Dieser Moment wenn man auf dem Sofa sitzt und sich nicht bewegen kann, weil eine 8-Kilo Katze schnurrend auf einem liegt.



8. Der Kühlschrank ist immer voll...




Weil viel essen drin ist. An alle Nicht-Daheim-Wohner, die jetzt rufen: "Also meiner ist auch voll." Ein Kühlschrank, in den sowieso nur zwei Milchtüten reinpassen, ist nicht voll sondern zu klein.






9. Free Hugs

Man ist krank, hat die Prüfung nicht bestanden oder Streit mit dem Freund. In solchen Situationen ist es einfach schön, wenn man nur ins nächste Zimmer laufen muss, um umarmt zu werden. Klar in einer WG oder im Wohnheim hat man auch Freunde, die das übernehmen können, aber der Trost-Level ist bei Eltern-Hugs einfach höher.



10. Die Aufnahme-Funktion am Fernseher

Den ganzen Tag an der Uni verbracht und wenn man endlich nach Hause kommt, läuft nichts Gutes im Fernsehen oder man hat gar keinen, weil das Haushaltsgeld für einen neuen Schreibtisch draufgegangen ist. Daheim steht dagegen der HD-Plasma TV mit Aufnahmefunktion. Einfach vor der Vorlesung daheim anrufen: "Papa, bitte Shopping Queen aufnehmen. Daaaanke" Fertig.



Zur Person



Kim Cara Ruoff studiert Medien- und Kulturwissenschaften an der Uni Freiburg und wohnt in Gundelfingen.

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[Teaser-Fotos: dpa, Foto Kim Cara Ruoff: Daniel Laufer]