Kunst

Zweite Runde für Freiburger Pop-Up-Kunstraum

René Zipperlen

Bevor die Bands kommen, ist Platz für Neues: Bei der zweiten Runde im Pop-Up-Kunstraum Freiburg-Brühl gibt es an diesem Wochenende Tanz, Musik, Kunst und Gedenken an das Nachtleben.

Ist mit der Welt, wie wir sie kannten, wirklich schon endgültig Schluss? Zumindest kündigt die IG Subkultur ihre Installation "Full House" für die zweite Runde im Pop-Up-Kunstraum Tex entsprechend trostlos an: "in Gedenken an die Clubkultur, Kulturaggregat und die IG Subkultur". Aber manchmal hilft das Surrogat, das Flämmchen am Kochen zu halten – ob es reicht, Clubs und Akteure über die Zeit der Pandemiebeschränkungen am Leben zu halten, wagt keiner zu sagen.

Von Freitag bis Sonntag öffnen sich jedenfalls in der Karlsruher Straße 52, dort, wo die Stadt einmal Proberäume für Bands einrichten möchte, zum zweiten Mal die Türen für Kunst, Musik und Performances. Unterstützt vom städtischen Kulturamt gibt es Kunst mit Noémi Vidonne aus Mulhouse und Stefan Wäldele aus Karlsruhe. Jonathan Mink hat für den Außenbereich "eine sitzbare Architektur" mit bunten Sitzwürfeln geschaffen.

Subculture Urban Media zeigt die Ausstellung "Soundcity" über das Freiburger Nachtleben von 1970 bis 2020, Freitagabend legt DJane Ella Stracciatella auf. Samstag und Sonntag, jeweils 17 Uhr, gibt es außerdem eine halbstündige Tanzperformance mit Tim Weseloh und Anna Kempin.

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass Mund-Nasen-Schutz mitzubringen ist.
Pop-Up-Kunstraum TEX 2

Karlsruher Straße 52, Freiburg. Freitag 16-22 Uhr, Samstag 14 bis 22 Uhr und Sonntag 14 bis 18 Uhr. Anmeldung für die Tanz-Performance mit Tim Weseloh und Anna Kempin (Sa/So 17 Uhr) unter samuel.dangel@stadt.freiburg.de