Pandemie

Zahl der Coronafälle in Freiburg und dem Landkreis steigt um 40 Prozent

Joachim Röderer

Die Kurve steigt immer steiler an: Von Dienstag auf Mittwoch ist die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Patienten in Freiburg und dem Landkreis von 128 auf 175 Fälle gestiegen.

Das Gesundheitsamt hat Mittwochmorgen die neuen Zahlen gemeldet: Die Fälle sind im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald von 64 auf 89 und in der Stadt Freiburg von 64 auf 86 Betroffene gestiegen. Zwölf der nun insgesamt 175 Erkrankten wurden, Stand Dienstag, wieder als gesund gemeldet. Die Zahl der neuen Fälle hat damit innerhalb eines Tages um rund 40 Prozent zugenommen.


Die verantwortlichen Behörden hatten mit dieser Zunahme gerechnet. "In Deutschland verdoppelt sich die Zahl aktuell alle 2,5 Tage", hatte am Montagabend der Ärztliche Direktor der Uniklinik, Frederik Wenz, in der Online-Sprechstunde von Oberbürgermeister Martin Horn hingewiesen. Es handle sich exponentielle Steigerungen.

OB Horn hatte am Dienstag noch einmal an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert, die sozialen Kontakte herunterzufahren, voneinander Abstand zu halten und möglichst zuhause zu bleiben.

Von diesem Mittwoch an wird das öffentliche Leben noch einmal weiter zurückgefahren. Die Landesregierung hat die am Montag veröffentlichte Verordnung noch einmal verschärft, die Änderungen dann spät am Dienstagabend mitgeteilt. Die meisten Läden bleiben geschlossen – Ausnahme sind Supermärkte, Wochenmärkte, Apotheken, Drogerien, Bau- und Tiernahrungsmärkte, Getränkemärkte, Sanitätshäuser, Banken und Sparkassen, Tankstellen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Zeitungsverkauf, Hofläden, Großhandel und Raiffeisenmärkte.

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