Pandemie

Wieder mehr Covid-19-Patienten in Freiburger Kliniken

Joachim Röderer

Es sind die bislang höchsten Werte in der zweiten Corona-Welle: Derzeit werden in Freiburg 51 an Covid-19 erkrankte Menschen in den Kliniken behandelt. 20 werden auf der Intensivstation beatmet.

Am vergangenen Donnerstag hatten die vier Freiburger Kliniken insgesamt 44 Patienten mit Covid-19 stationär behandelt, von denen 15 beatmet werden müssten. Die Uniklinik versorgt derzeit 29 Patienten, die sich mit dem Sars-CoV-2-Virus angesteckt haben, 16 davon werden beatmet.


Das Durchschnittsalter der Patienten auf der Intensivstation beträgt 65 Jahre. Im Diakoniekrankenhaus in Landwasser liegen neun Patienten mit Covid-19 (zwei werden beatmet). Das St. Josefskrankenhaus meldet elf stationäre Fälle (zwei davon werden beatmet), das Lorettokrankenhaus zwei Fälle.

Die Intensivkapazitäten in den Krankenhäusern reichen noch aus. An der Uniklinik berät man die Situation täglich, berichtet Kliniksprecher Benjamin Waschow: "Wir hoffen, dass sich die Patientenzahlen stabilisieren und nicht weiter steigen." Falls doch, würde die Klinik beginnen, planbare Eingriffe abzusagen, um mehr Intensivkapazitäten schaffen zu können. An der "Front" in den Krankenhäuser schaut man natürlich auf die Entwicklung und auch auf die neuen Vorgaben von Bund und Land: "Wir hoffen, dass die jetzt getroffenen Beschlüsse ausreichen, um die Infektionszahlen zu senken", sagt Kliniksprecher Waschow. Jeder und Jede trage Verantwortung.

Das Gesundheitsamt hat am Donnerstagmorgen 28 Neuinfektionen in Freiburg und 41 für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen hat sich nicht verändert. In seiner Wochenübersicht führt das Gesundheitsamt für Freiburg derzeit 370 aktive Covid-19-Erkrankungen auf, drei mehr als in der Vorwoche.

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