Club der Freunde

Corona-Langzeitfolgen

Wie sich ein Spieler des EHC Freiburg mit Long Covid zurück aufs Eis kämpft

"Bei Puls 125 ist Schluss": Monatelang litt der Freiburger Eishockeyprofi Luca Trinkberger unter Long Covid. Seither arbeitet er an seinem Comeback. Mit einem Kurzeinsatz würde sich ein Traum erfüllen.

Eishockey-Cracks gelten als harte Burschen. Bodychecks und Faustkämpfe gehören dazu, die Physis der Spieler ist neben den technischen Fähigkeiten am Puck entscheidend. Doch wenn Corona zuschlägt, kommt es auch vor, dass die Starken in die Knie gehen. Luca Trinkberger vom Zweitliga-Club EHC Freiburg hat sich davon gerade halbwegs erholt. Er sitzt auf einem Sofa in einem Büro neben der Eishalle im Freiburger Westen. Durchs Fenster scheint die Sonne in sein Gesicht. Er beginnt zu erzählen.
Dezember 2020
Peter Russell, Trainer des Eishockey-Zweitligisten EHC Freiburg, ruft bei Luca Trinkberger in Landshut an und fragt, ob er kurzfristig zu den Wölfen wechseln wolle. Man brauche einen Ersatzmann für den verletzten Christoph Kiefersauer. Der 23-Jährige gilt als vielversprechendes Talent. Und entscheidet sich spontan für den EHC. Noch am selben Tag steigt er ins Auto und fährt nach Freiburg. Der junge Stürmer integriert sich schnell ins Team und erlebt mit den Wölfen eine turbulente und erfolgreiche Saison. "Da waren wahnsinnige Spiele dabei", erinnert er sich. "Zum Beispiel daheim gegen Dresden am 6. März. Wir lagen 1:6 hinten und haben noch 9:6 gewonnen." Auch wenn er nicht die meiste Eiszeit bekommt: Trinkberger ist glücklich beim EHC.
April 2021
Am 5. April bestreitet der EHC ein ...

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