Club der Freunde

fudder-Interview

Wie sich die lokale Chat-App Jodel auf dem Markt durchsetzen will

Für Freiburger Studierende ist Jodel ein wichtiger Kommunikationsweg. Alessio Borgmeyer, Erfinder der Lokal-Chat-App Jodel, über Jodel-Nutzer, Jodel-Zukunft und Jodel-Identität.

Wie voll ist die StuSie-Party? Wie werde ich meinen One-Night-Stand los? Soll ich mein Studium abbrechen? Die Freiburger Studierenden sind Jodel-Profis. Seit 2015 entwickeln sich darin auch in Freiburg Trends und Memes, verbreiten sich lokale Nachrichten und Gerüchte rasend schnell. Konstantin Görlich war in der Jodel-Zentrale in Berlin zu Gast und hat mit Jodel-Erfinder Alessio Borgmeyer über die App gesprochen.
Eigene Facebook-Posts würde man einem Fremden zeigen, Chats vielleicht auch – die Jodel-History aber auf gar keinen Fall. Sind unsere Jodel das Intimste, was wir auf dem Handy haben?
Alessio: Ja, wahrscheinlich sind sie das. Da habe ich so noch nie drüber nachgedacht.

Die Leute teilen auf Jodel Geheimnisse, von denen niemand jemals erfahren darf. Drogen, Fremdgehen, Straftaten. Sie fühlen sich wie in einem geschützten Raum, in dem sie nicht mit ihrer realen Identität verknüpfbar sind, oder?
Ich glaube, Du teilst es auch in einer Bar – nicht mit Fremden, aber mit deinen guten Freunden. Man ist unterwegs, trinkt was, und dann kommt dieser Moment, den wir wollen: Ich muss dir mal was erzählen!

"Der Austausch ist authentisch, und die Person ist bei dir um die Ecke – da macht es total Sinn, sich dann auch zu treffen."
Und erzähl’s bitte ...

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