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Wie man mit Selbstgemachtem Geld verdient

Mützen, Rezepte, Täschchen – Selbstgemachtes im Internet boomt. Drei Frauen erzählen, wie sie versuchen online Geld zu verdienen und welche Schwierigkeiten sie bei der Vermarktung haben.

Handarbeit ist hip. Ob gehäkelt, genäht oder gekocht, Hauptsache selbstgemacht. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, mit seinem Hobby (ein klein wenig) Geld zu verdienen. Drei Frauen in Südbaden verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle im Netz: Jutta Hofmann bloggt Rezepte, Judith Jansen verkauft auf dem Online-Marktplatz Dawanda Selbstgehäkeltes und Nadin Wiepcke nutzt soziale Netzwerke, um von Kleidung bis zu Kissen handgemachte Produkte zu vermarkten.

Die Häkel-Fachfrau
Judith Jansen aus Schallstadt vertreibt seit gut vier Jahren unter dem Namen "Virka" Gehäkeltes auf Dawanda, einem Online-Marktplatz für Selbstgefertigtes. Auf die Idee kam sie in St. Peter-Ording, weil ihr die bunten Mützen der Surfer so gefielen. "An den Verkaufsständen haben diese Beanie-Mützen 50 Euro gekostet", erinnert sich Jansen, also habe sie für sich und ihre Kinder einfach selbst welche gehäkelt. Zuhause fanden auch andere Gefallen daran, dadurch ergaben sich erste Häkelaufträge.

Die technischen Anforderungen auf Dawanda seien leicht verständlich, sagt Jansen, dafür sei die Konkurrenz sehr groß: "Wer nach Häkelmützen sucht, findet etwa 5000 Angebote."

"Die Leute wollen nicht zahlen, was ein handgefertigtes Produkt wert ist." Judith Jansen Bei Dawanda bieten 340 000 Hersteller mehr als 5,7 Millionen Produkte an, jeden Tag kommen gut 15 000 neue dazu. Das ...

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