Club der Freunde

Kurzreportage

Wie haben diese Freiburger WGs die Pandemie überstanden?

Es ist nicht leicht, als 17-er WG die Corona-Regeln umzusetzen. Schwieriger wird es, wenn der eigene Mitbewohner ein Corona-Leugner ist. fudder-Autorin Sarah Rondot hat vier Studierende gefragt, wie sie die Corona-Zeit erlebt haben.

Mehr als ein Jahr Pandemie, das bedeuetet auch: Viele verschiedene Regeln, mit wem man sich wann und wie treffen darf. Diese Regeln wurden verordnet, gelockert und wieder angezogen. Wie sah es dort aus, wo Haushaltsbeschränkungen oft schwer einzuhalten sind? fudder hat einen Blick in verschiedene Freiburger WGs geworfen: Wie sind die jungen Bewohnerinnen und Bewohner mit den Regeln und generell der Ausnahmesituation umgegangen? Gab es Streit und Probleme oder sind die Wohngemeinschaften sogar enger zusammengewachsen?
Vier Studierende waren bereit, fudder offen und ehrlich zu erzählen, wie sie die Pandemie in ihren WGs bis jetzt erlebt haben, aber nur, wenn wir ihren Vornamen ändern.
Luna ist 22 Jahre alt und wohnt in einem Studentenwohnheim in einer Stockwerksgemeinschaft mit 17 Leuten. Das macht die Einhaltung der Regeln fast unmöglich. Emilia ist 20 Jahre alt und wohnt in einer Vierer-WG im Stühlinger. Sie macht eine Ausbildung zur Krankenschwester und ist im Oktober 2020 in die Wohnung eingezogen, sie kennt das WG-Leben also nur zu Corona Zeiten. Der 24-jährige Student Martin wohnt in einer Sechser-WG in einem großen Studentenwohnheim. Eine Mitbewohnerin wollte die Regeln streng einhalten und stieß dabei bei Martin auf Ablehnung. Sofie lebt Tür an Tür in einer Dreier-WG mit einem Corona-Leugner und lässt sich mittlerweile nicht mehr auf Diskussionen ein.
Luna, 22: Lebt in einem Studentenwohnheim mit 17 Leuten auf einem Stockwerk
Emilia, 20: Wohnt in einer Vierer-WG im Stühlinger
Martin, 24: 6-er WG im Studentenwohnheim
Sofie: Lebt in einer Dreier-WG Tür an Tür mit einem Corona-Leugner.
Luna: Die Lage immer ernst genommen
"Meine Einstellung zu Corona und auch den Regeln hat sich im Laufe der Pandemie entwickelt", so Luna. "Am Anfang konnte man die Situation ja noch gar nicht richtig einschätzen." Sie habe die Lage immer ernst genommen, weil ihre Eltern beide ...

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