Club der Freunde

Erinnern

Wie erinnern wir die Nachwelt daran, wo Atommüll lagert?

Welche Warnhinweise würden Menschen auch in 100.000 Jahren noch verstehen? Darüber diskutieren Experten seit Jahrzehnten. Einige Lösungsansätze klingen skurril und völlig verrückt.

Marcos Buser lässt den Blick über die grünen Hügel schweifen. In der Ferne leuchten die schneebedeckten Gipfel der Alpen in der Sonne. Zwischen Buser und dem Bözberg fließt die Aare. Folgt man ihr mit dem Blick flussabwärts, sieht man in der Ferne eine gewaltige Säule aus Wasserdampf, die kilometerweit in den Himmel steigt: Rund 13 Kilometer Luftlinie entfernt steht in Leibstadt am Rheinufer das jüngste und leistungsstärkste Kernkraftwerk der Schweiz. Noch weiß jeder, dass hier unter gefährlichen Bedingungen Energie entsteht. Doch was wird aus den giftigen Abfällen? Und wie warnen wir unsere Nachfahren vor unserem strahlenden Erbe?
Atommüll ist noch Hunderttausende Jahre gefährlich
Marcos Buser ist Geologe und seit mehr als 40 Jahren Fachmann für Entsorgung und Deponien – vor allem für radioaktive Abfälle. Hier im Aargau könnten sie vergraben werden. Als einer von drei Standorten für das Schweizer Tiefenlager ist der Bözberg unweit von Waldshut im Gespräch. Noch sieht man davon nichts. "Die Umsetzung werde ich selbst vermutlich nicht mehr erleben", sagt der 71-Jährige. Doch für zukünftige Generationen möchte er die bestmögliche Lösung.
"Wir können nur ein bis zwei Generationen vorausplanen, alles andere wäre Fantasie." Peter Hocke-Bergler Eine Frage treibt den Zürcher seit Langem um: Wie lässt sich die Sicherheit einer Deponie garantieren, deren ...

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