Club der Freunde

Corona-Pandemie

Wie ergeht es Menschen, die von der Mundschutzpflicht befreit sind?

"Und Ihre Maske?", fragt die Kassiererin. "Ich habe ein ärztliches Attest", antwortet die Kundin. " Wer aus medizinischen Gründen keinen Mundschutz trägt, kennt diese Gespräche – und fühlt sich mitunter diskriminiert.

Statt einer Maske hängen Anna Anker ihre langen braunen Haare seitlich ins Gesicht. Sie halten keine Coronaviren auf, aber sie schützen die 37-Jährige vor Blicken. Anna Anker aus Winden im Elztal ist aufgrund einer chronischen Erkrankung von der Maskenpflicht befreit – und werde deshalb immer wieder angegangen, wie sie sagt. Doch in diesem Schuhladen in der Freiburger Innenstadt nimmt niemand Notiz von der zierlichen Frau. Selbst als eine Verkäuferin ein Preisschild fallen lässt und Anker es für sie aufhebt, scheint die Verkäuferin nicht zu merken, dass Anker keine Maske trägt.

Der Hinweis auf das Attest hilft nicht immer
Bei dm verfolgen sie ein paar erstaunte Blicke. Die Kassiererin fragt: "Und Ihre Maske?" Anker erwidert: "Ich habe ein ärztliches Attest." "Dann ist ok." Anders ergeht es Anker bei Karstadt. An der Rolltreppe starrt ein älterer Mann sie durchdringend an, sichtlich erregt, sagt aber nichts. Anker hält dem Blick stand – fühlt sich offenbar unwohl. Oben im Restaurant bittet die ...

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