Weltkriegsbombe am Freiburger Hauptbahnhof gefunden

fudder-Redaktion

Bei Arbeiten im Hauptbahnhof ist ein Bautrupp auf die Rest eienr 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Da eine Entschärfung vor Ort nicht möglich war, wird das Bombenfragment zur Entschärfung nach Sindelfingen verbracht. Der Zugverkehr läuft normal weiter.



[12:08]
Das Bombenfragment wird mittlerweile in einem VW-Transporter geladen, um unter Polizeieskorte zur Entschärfung nach Sindelfingen zu einem Kampfmittelräumdienst gebracht zu werden.

Die Bombe amerikanischer Herkunft hatte ursprünglich ein Gewicht von 500kg - rund die Hälfte davon sind übrig geblieben, darunter auch der Zünder. Der kann allerdings, nach Angaben von Sprengstoffexperte Hans-Peter Olsson aus Sindelfingen, nicht vor Ort entfernt werden. Deswegen wird die Bombe jetzt nach Sindelfingen transportiert. "Das Risiko, das sie detoniert, ist minimal."

Eine Entschärfung vor Ort hätte eine Evakurierung der Bevölkerung im Umkreis von 200 bis 250 Metern notwendig gemacht. Da sich jedoch herausgestellt hat, dass der Zünder ohnehin nicht vor Ort entfernt werden kann, wurde heute der Abtransport geplant und durchgeführt. [Manuel]

[11:50] Die Bombe ist bereits auf eine Palette gehoben worden und bereit zum Abtransport. [Danke, fudder-User Daily!]

[11:43]
Am Gleis 7 im Hauptbahnhof sollte am Donnerstagabend eine Weiche ausgetauscht werden. Dabei stießen die Bauarbeiter auf den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Sofort wurden die Arbeiten gestoppt und die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst alarmiert. Die sind in Freiburg eingetroffen und haben den Sprengkörper untersucht. Der betroffene Bereich ist abgeschirmt und wird bewacht. Der Bahn- und Zugverkehr läuft zur Zeit normal weiter.

Derzeit wird entschieden, wie mit dem Blindgänger verfahren wird. Nach Lage der Dinge ist die Bombe beim Abwurf im Krieg schon zum Teil detoniert. Möglicherweise kann sie deswegen gefahrlos aus dem Boden geholt und abtransportiert werden – ohne aufwändige Entschärfung und Evakuierung des Bahnhofs und der umliegenden Wohnhäuser im Stühlinger - so jedenfalls die ersten Erkenntnisse. [Joachim Röderer] Mitarbeiter der Kollegen der Badischen Zeitung und von fudder sind vor Ort; wir aktualisieren diesen Beitrag, wenn es neue Entwicklungen oder Erkenntnisse gibt.

[Bild: Dominik Rock]

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