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Ausbildung

Wegen Bewerbermangel und Corona sind viele Lehrstellen weiterhin unbesetzt

Demografischer Wandel, mehr Studierende und Corona: Ausbildungsbetriebe im Südwesten kämpfen mit fehlenden Bewerbern. Für Entlastung sorgen Zugewanderte, doch das reicht nicht aus.

Die Corona-Krise hat zwar mancherorts dazu geführt, dass Unternehmen weniger Ausbildungsplätze anbieten. Das weitaus größere Problem seien aber die rückläufigen Bewerberzahlen. Darin waren sich Vertreter der Handwerkskammer Freiburg, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein sowie der Arbeitsagenturen Freiburg und Offenburg bei ihrer Ausbildungsmarktbilanz 2020/2021 am Montag einig. Ein ähnliches Bild zeigt sich in den Landkreisen Lörrach und Waldshut.
An Ausbildungsplätzen mangelt es im Südwesten nicht
In der Ortenau ist die Zahl der Ausbildungsplätze, die Unternehmen der Agentur für Arbeit gemeldet hatten, im Vergleich zum Vor-Corona-Ausbildungsjahr 2018/2019 um satte 15 Prozent gesunken. Da im selben Zeitraum aber auch die Zahl der Bewerber um fast 13 Prozent abgenommen hat, übersteigt das Angebot immer noch die Nachfrage. "Unversorgte Bewerber hatten eine gute Auswahl", sagte ...

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