Club der Freunde

Hilfe für Angehörige

Was man tun kann, wenn ein Familienmitglied an Verschwörungen glaubt

Verschwörungserzählungen haben zum Sturm auf das Kapitol geführt. Auch im Privaten sorgen sie für Konflikte, wenn ein Familienmitglied sich radikalisiert. Dann will Zebra BW in Freiburg helfen.

In der Pandemie erblühen die Verschwörungserzählungen: Das Virus kommt aus dem Labor, es wurde absichtlich in die Welt gesetzt, bei der Impfung wird einem ein Mikrochip implantiert. Und viele sogenannten "Querdenker" sind auch Anhänger der Qanon-Verschwörung und anderer Pro-Trump-Mythen, deren Unterstützer am Mittwoch das Kapitol in Washington stürmten. Was kann man tun, wenn Familienmitglieder oder enge Freunde sich radikalisieren und plötzlich solche Unwahrheiten verbreiten? Betroffene wissen oft nicht weiter. Doch es gibt Hilfe – etwa bei der Zentralen Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen Baden-Württemberg (Zebra BW) mit Sitz in Freiburg.
Dass man sie in ihrem ersten Jahr so sehr brauchen würde, damit hatte man bei Zebra BW nicht gerechnet. Im vergangenen Februar eröffnete die religiös neutrale Fachberatungsstelle, die vom Kultusministerium des Landes gefördert wird. Kurz darauf erreichte die Corona-Pandemie Deutschland – und bald stieg die Nachfrage. In mehr als der Hälfte aller Fälle 2020 ging es um Verschwörungsglauben. "Wir dachten, das würde eins von vielen Themen", sagt Sarah Pohl, Diplom-Pädagogin und Leiterin. "Stattdessen ist es unser Schwerpunkt geworden."
Hat die Zahl der Verschwörungsgläubigen in der Pandemie zugenommen?
Laut einer Studie der Universität ...

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