Club der Freunde

Selbsterfahrung in Südbaden

Was ist dran am Eisbaden-Hype?

Seit Wochen beobachtet unsere Autorin Menschen beim Eisbaden. Dann melden sich zwei Männer in der Redaktion, die sie mit zum zugefrorenen Windgfällweiher nehmen. Warum macht man das? Eine Annäherung, die im Eiswasser endet.

Obwohl dick eingepackt ist es hier oben richtig kalt. Der Windgfällweiher zwischen Schluchsee und Altglashütten ist mit einer 1,5 Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt. Wer spricht, sieht seinen Atem, wer keine Handschuhe trägt, dem gefrieren die Finger. Minus zwölf Grad sagt die Wetter-App, da nützt es auch nichts, dass die Sonne am blauen Himmel strahlt. Wer zu lange steht und sich nicht warm hält, wird es nicht lange aushalten. Es wäre komplett bescheuert, jetzt einen Fuß ins Wasser zu setzen.
Fünf Minuten sitzen sie im Eiswasser Merlin Blumenschein und Paul Zepp wollen nicht nur mit dem Fuß ins Wasser, sondern mit dem ganzen Körper. Die beiden Freiburger schlüpfen aus ihrer Ski- in die Badehose. "Bereit?", fragt Merlin, während er seine Kamera am Seeufer justiert. Später will er seine Erfahrung auf Youtube teilen. "Auf jeden Fall, los geht’s!", antwortet Paul. Über den knirschenden Schnee laufen die beiden zum Ufer, steigen ins Wasser. Merlin watet vorweg, bahnt sich einen Weg durch das Eis, in dem er die dünne Schicht zerbricht. Paul folgt ihm und stoppt die Zeit. "Bei drei gehen wir runter!", ...

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