Was ist dein Stil? (Teil 159)

Anne-Kathrin Weber

Wir stellen regelmäßig irgendwelchen Leuten in Freiburg die Frage: Was ist dein Stil? Diesmal: Felix, 23



Ich würde meinen Stil als leger und lässig beschreiben. Je nach Laune und Anlass kleide ich mich mal sportlich, mal schick. Zu Hause laufe ich manchmal auch gammlig in Jogginghose und T-Shirt rum. Generell findet man in meinem Kleiderschrank vor allem Jeans und Hemden. Besonders gerne trage ich im Sommer Leinenklamotten. Meistens in grün, braun oder ocker. Ich bevorzuge hellere Farben. Eigentlich bin ich schon ein bisschen ökomäßig. Auf Marken achte ich zum Besipiel auch überhaupt nicht, die Klamotten müssen einfach nur gut aussehen, mir stehen und bequem sein. Ich gehe eigentlich sehr gerne shoppen. Entweder mit meiner Freundin zusammen oder alleine mit Kumpels. Nur brauchen meine Jungs meistens nicht so lange wie ich. Ich komme aus Heitersheim und gehe deshalb zum Einkaufen oft nach Weil am Rhein. Da gibt es die Outlets und auch andere gute Geschäfte. Wenn ich in Freiburg shoppe, finde ich meistens bei H&M etwas Passendes. Aber ich lege mich nicht auf einzelne Shops fest, sondern schaue einfach überall.

Guter Stil ist: „...individuell. Pauschal kann man das nicht sagen. Man hat ihn oder hat ihn eben nicht.“ Stillos sind: „...Klamotten, die einfach nur billig und plump aussehen. Paradebeispiel: weiße Stiefel.“ Für 200 Euro kaufe ich mir: „...erstmal eine neue Hose. Da habe ich immer Probleme. Bei mir müssen es lange, schmale Modelle sein. Die sind schwer zu finden und oft nicht preiswert. Von dem übrigen Geld würde ich mir dann noch ein schickes Hemd gönnen.“ Niemals trennen werde ich mich von: „...meinen Hosen. Wenn ich dann mal eine passende finde, gebe ich sie so schnell nämlich nicht wieder her.“ Lieblingsaccessoires: „Hüte und Schals! Gürtel habe ich auch, aber nur wenige. Schmuck trage ich gar nicht.“ Lieblingsmarke: „...habe ich keine“. Meine größte Stilsünde: „Ich war mal der typische Raver mit Schlaghose und diesen Netzhemden. Geht heute natürlich gar nicht mehr.“ [Felix, 23, Industriemechaniker]