Club der Freunde

Social Distancing

Warum es vielen trotz der Pandemie so schwerfällt, auf das Feiern zu verzichten

Was zieht Jugendliche zur geheimen Garagenparty und die älteren zur "Wir lüften regelmäßig"-Geburtstagsfeier? Gegen das Grundbedürfnis nach nach sozialer Nähe kommt man nur schwer an.

Menschen treffen, trinken, lachen, feiern – die Sehnsucht nach Gemeinschaft ist groß im Corona-Jahr. Und sie wird in den nächsten Wochen wegen der neu verordneten sozialen Zurückhaltung noch größer werden. Was zieht junge Menschen zur geheimen Garagenparty und die älteren zur "Es ist eine große Wohnung und wir lüften regelmäßig"-Geburtstagsfeier? Warum können wir darauf angesichts der Pandemie nicht verzichten? Psychologen und Soziologen haben keine belegten Erklärungen, aber eine ganze Menge Vermutungen.

Zunächst einmal: Neu ist dieses Phänomen nicht. In seinem "Il Decamerone" erzählt der italienische Schriftsteller Giovanni Boccaccio, wie Mitte des 14. Jahrhunderts zehn junge Leute vor der Pest fliehen, die in Florenz wütete. In einem kleinen Schloss vor der Stadt lassen sie es sich gut gehen.

"Offensichtlich ist des dem Menschen eigen, Zeiten von Not, Angst und wirtschaftlicher Angespanntheit mit seinem Hang zum Libidinösen auszugleichen." Claas Lahmann "Offensichtlich ist des dem Menschen eigen, Zeiten von Not, Angst und wirtschaftlicher Angespanntheit mit seinem Hang zum ...

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