Club der Freunde

Waldnutzung

Wanderer und Mountainbiker kommen sich im Schwarzwald immer wieder in die Quere

Der Wald ist für alle da – das scheint im Schwarzwald nicht bei allen Waldnutzern angekommen zu sein. Ein Verein in Freiburg macht vor, wie das Miteinander von Mountainbikern und Wanderern klappen kann.

Das Glück und der Hass liegen auf einem Mountainbike-Trail manchmal gleich nebeneinander. Auf dem schmalen Pfad, der sich zwischen den Bäumen vom Freiburger Kybfelsen schlängelt, rauschen Radfahrer steile Rampen hinunter, rappeln über Wurzelwerk und springen meterweit durch die Luft. Das Summen des Fahrrad-Leerlaufs wird regelmäßig von Freudenschreien unterbrochen. Doch im April wäre die Abfahrt für zwei Mountainbiker beinahe in einer Tragödie geendet. Eine Frau hatte schwere Felsbrocken und dicke Äste hinter einer Kurve versteckt. Sie sollten die Mountainbiker verletzen.

Bereits 2015 legten Unbekannte eine Falle
Die Falle war nicht die erste im Schwarzwald. Im Sommer 2015 platzierte ein Unbekannter beindicke Stöcke auf dem Trail am Freiburger Roßkopf – in Kopfhöhe. In Ehrenstetten wurde eine Nylonschnur gespannt und jemand schlug Nägel in eine umgestürzte Tanne. Auf einer Strecke, die Kinder nutzen. In Sulzburg gibt es Streit, weil Radler einen Wanderweg befahren. In Bad Säckingen hat die Stadtverwaltung einen illegalen Trail gesperrt. Und in Kirchzarten musste im Streit um die Nutzung des Giersbergs vor einigen Jahren ein Mediator eingeschaltet werden, um den Frieden der Gemeinde zu wahren. Können sie einfach nicht miteinander, Wanderer und Mountainbiker?

Wenn es ein Beispiel für ...

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