Club der Freunde

Tabu-Thema

Von Genitalverstümmelung betroffene Frauen erhalten Hilfe in Freiburg

Als Mädchen wurden Nimo und Zeynep genitalverstümmelt, wie 200 Millionen Frauen weltweit. Das Trauma bleibt. Die Klinik für Frauenheilkunde in Freiburg hilft ihnen, zurück ins Leben zu finden.

Über diesem Thema liegt ein Tabu: Weltweit gibt es etwa 200 Millionen Frauen und Mädchen mit Genitalverstümmelung. Damit betroffene Frauen Zugang zu medizinischer und psychologischer Hilfe haben, gibt es in Freiburg seit zwei Jahren an der Uniklinik das Zentrum für Frauen mit Genitalbeschneidung unter Leitung von Maryam En-Nosse. Zwei Frauen beschreiben ihr Trauma – und die Hilfe.
"Ich schrie vor Schmerz und wehrte mich." Nimo "Die Beschneidung eines Mädchens ist ein richtig großes Fest", erzählt die 29-jährige Somalierin Nimo*, "zu dem kommen viele Frauen aus der Familie und aus der Nachbarschaft." Auch als sie selbst als Siebenjährige beschnitten und zugenäht wurde, war das so: "Ich schrie vor Schmerz und wehrte mich und wurde von ein paar dieser Frauen festgehalten." Denn ohne zu wissen, was auf sie zukam, ohne Betäubung und auch ohne die erflehte Hilfe von ...

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