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Foodtruck

Vom Acker zum Münstermarkt: Wie Mr. Nice Fries aus Forchheim seine Pommes macht

Landwirt, wollte er nie werden. Doch der familiäre Betrieb ließ ihn auch nicht los – und plötzlich war da die Idee: Sebastian Ritter verkauft aus dem Foodtruck Forchheimer Pommes. Ein boomendes Geschäft.

Sein genaues Rezept verrät Sebastian Ritter nicht. "Sie müssen außen schön knusprig, aber innen weich sein" – so definiert der 33-Jährige die perfekten Pommes. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Welche Kartoffelart nimmt er? Wie lange werden die Kartoffeln gewässert? Wie lange werden sie frittiert? Ritter trägt eine graue Jacke mit weißer Aufschrift auf dem Rücken: "Biste Nice, kriegste Fries", darüber prangt der Firmenname: Mr. Nice Fries.
Schlichte Pommeswerkstatt
Er steht in seiner Pommeswerkstatt und grinst. Hier hat er alles, was er braucht: Eine Waschtrommel, eine selbstkonstruierte Schneidemaschine, die via Knopfdruck die ganze Kartoffel zu Pommes zerteilt, eine Frittierküche mit vier Fritteusen, einen Kühllagerraum, eine Soßen-Küche und ein Büro. Was riesig klingt, ist alles sehr schlicht und klein gehalten – zumindest dafür, dass Ritter mittlerweile ein Unternehmen mit vier Foodtrucks und einem festen Stehplatz auf dem Freiburger Münstermarkt betreibt. Nicht lange ist es her, da schnippelte er in der Halle noch von Hand die Kartoffeln.
Moderner Kartoffelkeller
Ritter hat 2016 das Unternehmen "Mr. Nice Fries" in Forchheim gegründet. "Ich wollte, dass das Produkt etwas Cooles ist", sagt Ritter. Er habe schon mitbekommen, wie jüngere Forchheimer manchmal ...

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