Verborgene Theken (34) Panjab

Stephan Elsemann

Eine angenehme Adresse, stadtnah, doch etwas abseits vom Innenstadttrubel ist das Panjab in der Turnseestraße. Parvan Bajwa und seine Familie kochen Nordindisches und bieten auch ein Mittagsbuffet an.



Ambiente:

Das Panjab ist ein Familienbetrieb. Und weil Parvan Bajwa (links) und seine Familie eine so große Ruhe ausstrahlen, überträgt sich das auf die Stimmung im Restaurant. Sicher, man kann hier gut essen. Aber man kann es vor allem in einer besonders gelassenen und friedlichen Umgebung tun.

Die Bajwas haben sich einige Mühe gegeben, den Gastraum mit den zwei Ebenen indisch einzurichten, ohne es aber mit der Exotik zu übertreiben. Dazu gehört auch eine sehr hübsche Sitzecke mit Kissen. Bemerkenswert für ein Restaurant ist die große Zeitschriftenauswahl. Herr Bajwa weiß, dass er damit vor allem seinen allein essenden Gästen einen großen Gefallen tut, die vor oder nach dem Essen beim Kaffee noch ganz gerne schmökern. Eigentlich schade, dass nicht den ganzen Nachmittag geöffnet ist.



Publikum:

Besucher aus der Wiehre-Nachbarschaft. Parvan Bajwa ist erstaunt über recht häufigen und  ganz unterschiedlichen französischen Besuch, der aber immer nur in der Kuschelecke Platz nehmen will.

Kaffeepreis:

Espresso kostet 1,60 Euro. Man trinkt aber wohl eher einen leckeren Mango- oder Bananen-Lassi für 2 Euro. Ein Viertel Gutedel vom Weingut Marget kostet 2,70 Euro, Fürstenberg-Bier 1,90 Euro.



Auf der Speisekarte:

Das Mittagsbuffet von Montag bis Freitag kostet 6,50 Euro. Man kann Reis mit dreierlei Gerichten kombinieren und auch Salat ist dabei. Abends sind die Gerichte aus dem Tandoori-Offen der große Renner. Ein Murgh Tikka mit Hühnchen kostet 11,50 Euro. Ein Garlic Minz Tikka bekommt man für 12,50 Euro. Selbstverständlich, wie für indische Restaurants üblich, gibt es eine umfangreiche vegetarische Karte. Fast alle Hauptgerichte kosten zwischen 10 und 13 Euro.

Das Besondere:

Parvan Baja und seine Familie stammen aus Nordindien. Die nordindische Küche ist weniger scharf als die süd- und ostindische Küche, was so manchen südbadischen Gast erfreuen wird. Außerdem gehört zur nordindischen Küche der berühmte Tandoori-Ofen (unten). Das ist ein Lehmofen der halb in die Erde eingegraben wird und in dessen Innern marinierte Fleischstücke schmurgeln. Auch in der Turnseestraße steht so ein Ofen.

Doch mussten die Bajwas dafür nicht den Beton aufstemmen, um ihren Ofen in der Erde zu vergraben, sondern bekamen ihn etwas bequemer in Edelstahl gefasst als Teil der Küchenausstattung geliefert. Die Bajwas betreiben auch einen Stand im Untergeschoss der Schwarzwald-City.



Wegbeschreibung:

Das Panjab Restaurant befindet sich in der Turnseestraße an der Ecke zur Talstraße. Mit dem Fahrrad von der Stadtmitte über die Kaiser-Joseph-Straße fahren, durchs Martinstor über die Dreisam bis zur Johanneskirche. Links in die Talstraße abbiegen. Direkt gegenüber vom Time-Out ist das Panjab-Restaurant. 5 Minuten.

Adresse:

Panjab
Turnseestr. 13
79102 Freiburg
0761-71221
täglich 11 - 14.30 Uhr & 17.30 - 23Uhr
Mittagsbuffet Mo - Fr 11 - 14.30 Uhr

Galerie:

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