Provisorischer Halt

VAG-Busse halten weiterhin am Opfinger See in Freiburg

Jens Kitzler

Die Haltestelle am Opfinger See wird weiterhin angefahren, auch wenn der digitale Fahrplan der VAG etwas anderes sagt. Am kleinen Opfinger See soll das Baden wieder unbedenklich sein.

Die im Juli eingerichtete, provisorische Bushaltestelle am Opfinger See werde weiterhin angefahren, das teilen die Freiburger Verkehrs-AG und die Stadtverwaltung mit. Solange der Bedarf seitens der Fahrgäste feststellbar sei, werde man das Angebot nicht wieder einstellen. Leser hatten der BZ gemeldet, die Verbindung zum See sei trotz besten Badewetters aus dem elektronischen Fahrplan verschwunden. Ein Test am gestrigen Donnerstag bestätigte das: In der Karte des Fahrplans auf der Webseite ist die Haltestelle zwar weiterhin eingetragen, ein zugehöriger Dialog allerdings meldete, "Leider sind keine Abfahrten für diesen Punkt vorhanden". Für eine angenommene Fahrt aus der Wiehre empfahl der Routenplaner der VAG, mit der Tram bis zum Haslacher Hallenbad zu fahren und von dort mit einem "Frelo" zum See weiterzuradeln.


Auf Anfrage bei der VAG meldet Sprecher Jens Dierolf, die Haltestelle sei derzeit tatsächlich nicht mehr im System hinterlegt – offenbar habe man ihren Verbleib dort zunächst nur bis zum Ende der Ferien einprogrammiert. Man werde das in Kürze ändern und die Haltestelle wieder ins System einsetzen, so Dierolf. Der Halt am ehemaligen Baggersee war im Sommer eingerichtet worden, weil die Parkplätze am See zunehmend verstopft waren. Der Bus zum See fährt an der Haltestelle Munzinger Straße ab.

Enterokokken-Warnung für den kleinen Opfinger See ist aufgehoben

Am Gewässer Ochsenmoos, besser bekannt als kleiner Opfinger See, sollen in Kürze die Schilder wieder abmontiert werden, die dort vor dem Baden warnten. Anfang September hatte das Gesundheitsamt im Seewasser Enterokokken in höherer Konzentration gefunden sowie Cyanobakterien, beide können bei Mensch und Tier zu Darmerkrankungen führen. Das Forstamt hatte daraufhin die Warnschilder installiert. In jüngsten Messungen habe man nun aber festgestellt, so die Stadtverwaltung in einer gestrigen Meldung, dass die Konzentration im Wasser inzwischen wieder unbedenklich sei. Die Wasserqualität des Sees werde aber weiterhin engmaschig überwacht.

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