Club der Freunde

Streetworker

Unterwegs zu Menschen in Freiburg, die aus dem gesellschaftlichen Raster fallen

Mehrmals in der Woche sind die Streetworker Tabea Lenk und Marc Disch in Freiburg unterwegs. Sie unterstützen Menschen, die ausgegrenzt werden. Manche von ihnen begleiten sie seit Jahren.

Ihre Ziele? Der Platz der Alten Synagoge, Brücken an der Dreisam, die Stadtbahnbrücke – und alle anderen Orte in der Innenstadt, wo sich Menschen aufhalten, die aus dem Raster fallen. Mehrmals in der Woche sind Tabea Lenk und Marc Disch vom städtischen "Kontaktnetz Straßensozialarbeit Innenstadt" unterwegs. Egal, ob sie Menschen treffen, die sie seit Jahren begleiten, oder auf Neue stoßen: Sie brauchen Zeit, um Vertrauen aufzubauen und viele zu erreichen. Deshalb sind sie froh, dass der Gemeinderat im Frühling vier neue Stellen für ihre Arbeit genehmigt hat.

Begegnungen auf Augenhöhe
Bei manchen Themen packt es ihn. Da hat er plötzlich Tränen in den Augen. Der Mann Anfang 40, der mit einer Bierflasche in der Hand auf der von Menschen wimmelnden Stadtbahnbrücke steht, nennt sich "Keule". Ein Name aus alten Zeiten. Früher habe der zu ihm gepasst, sagt er, denn früher habe er sich schnell mit anderen angelegt. Inzwischen sei das anders. Doch ganz so einfach ist es doch noch nicht.

Neulich hat er sich wieder von jemandem provozieren lassen, erzählt er Tabea Lenk später irgendwann – trotz der Vereinbarung mit ihr, dass das nicht mehr vorkommen soll. Tabea Lenk hakt nach, was passiert ist. Es folgt einer der Momente, in ...

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