Club der Freunde

Selbstversuch

Unterwasserrugby in Basel: kein Sport für Weicheier

Man muss das Wasser lieben und darf die körperliche Konfrontation nicht scheuen. Um Unterwasserrugby zu begreifen, hat sich Kathrin Ganter mit einem Team aus Basel und Freiburg in die Tiefe gewagt.

Judith zu sehen, macht mir Mut: Die zierliche Frau steht entspannt zwischen ihren breitschultrigen Mannschaftskameraden. Wenn so ein fragiles Wesen da mithalten kann, dann kann das ja so schlimm nicht sein. Ich werde rasch feststellen, dass ich Judith kolossal unterschätzt habe. Ich darf mit dem Unterwasserrugbyverein Riehen-Basel trainieren. Um den Sport zu verstehen, muss man mitmachen. Denn alles, was über der Wasseroberfläche zu sehen ist, ist ein Knäuel von Menschen, die aufeinander zuschwimmen, im Pulk abtauchen und hie und da Luft holen. Es sieht aus, wie wenn ein Schwarm hungriger Haie gefüttert wird.
"Unterwasserrugby ist die einzige dreidimensionale Sportart", sagt Spielerin Isabel Morgenstern. Sie stattet mich mit Flossen, Brille, Kappe, Schnorchel aus und leiht mir einen Badeanzug – im herkömmlichen Trägermodell könne man hängen bleiben. Gespielt wird im Sprungbecken des Gartenbads Eglisee, am Boden stehen ...

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