Polizei

Unter Kokain stehender Fahrzeugführer ohne Führerschein in Freiburg unterwegs

BZ-Redaktion

Die Polizei hat am Donnerstag einen unter Kokaineinfluss stehenden Autofahrer in Freiburg-Betzenhausen kontrolliert. Der Mann hatte keine Fahrerlaubnis und keine Haftpflichtversicherung mehr.

Am frühen Donnerstagabend haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Freiburg einen 47-Jährigen mit seinem 22 Jahre alten Pkw kontrolliert. Bereits als der Fahrer auf die Kontrollstelle zufuhr, machte er laut Polizeimitteilung durch seinen massiv durchgerosteten Endschalldämpfer auf sich aufmerksam. Die Beamten stellten bei der Kontrolle seine vollständig abgefahrenen Reifen an der Vorderachse fest. Außerdem bemerkten sie eine Hauptuntersuchungsplakette (TÜV) aus dem Fälligkeitsjahr 2019.


Da der Fahrer laut Polizei keinen Führerschein vorlegen konnte, nahmen die Beamten Rücksprache mit seiner Führerscheinstelle. Dort hieß es, dass dem Fahrer bereits 2011 zum dritten Mal die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Dass die Fahrerlaubnis bislang nicht wieder erteilt wurde, liegt wohl an dem Betäubungsmittelkonsum des Fahrers. Aufgrund seines auffällig aufgeweckten Verhaltens lag eine Kokainbeeinflussung nahe, die durch einen Urintest vorläufig bestätigt wurde.
Zur genaueren Analyse wurde anschließend von einem Arzt eine Blutprobe entnommen.

Außerdem war der Pkw im polizeilichen Fahndungsbestand erfasst, da das Fahrzeug seit längerem nicht mehr haftpflichtversichert ist. Das Auto wurde daraufhin durch die Polizei entstempelt und außer Betrieb gesetzt. Überdies war der bislang mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getretene Fahrer vom Landgericht Freiburg zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Sobald das Blutuntersuchungsergebnis vorliegt, wird der Staatsanwaltschaft Freiburg der Fall zur Entscheidung vorgelegt. Der Fahrer muss mit einer saftigen Strafe rechnen.