Club der Freunde

Corona-Folgen

Unsicherheit und akute Geldnot plagen Studierende in der Pandemie

Auch die rund drei Millionen Studierende ringen mit den Folgen des Coronavirus. Nicht in allen Fächern funktioniert ein Online-Studium. Finanzielle Sorgen werden nun durch zinslose Darlehen gelindert.

"Mein Studium ist in ein Vollchaos gestürzt." So prägnant beschreibt die 19-jährige Sophia Kilian ihre Situation in der Corona-Krise. Wie der Mikrosytemtechnik-Studentin dürfte es zurzeit vielen Studierenden gehen. Lehrveranstaltungen fallen reihenweise aus oder müssen zumindest auf ein unbestimmtes Datum verschoben werden, denn nicht alle lassen sich online abhalten. Der Zugang zu Büchern ist beschränkt. Außerdem haben viele Studenten finanzielle Sorgen, weil sie nicht jobben können.

Carlotta Rudolph, vom Vorstand des Studierendenrats (Stura) der Uni Freiburg, kritisiert den Umgang der Politik mit den Studenten. Anfangs hätten diese Verständnis gehabt, dass medizinische und versorgungstechnische Fragen Vorrang haben. "Jetzt aber macht sich das Gefühl breit, überhaupt nicht wahrgenommen zu werden und sehr weit unten zu stehen auf der Prioritätenliste." Nach der Ankündigung von zinslosen Krediten für Studenten dürften indes einige aufatmen.

Das Sommersemester
Als eine der ersten Maßnahmen hatte die Uni Freiburg ihren Semesterbeginn um drei Wochen, auf den 11. Mai, verschoben. Von da an wird es Lehrveranstaltungen geben, aber nur digital: aufgezeichnete Vorlesungen zum Abhören etwa und Seminare per Videokonferenz. Anfangs war die uni-eigene Lernplattform heillos überlastet angesichts der immensen ...

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