Forschung und Lehre

Universität Freiburg wählt Christina Leib-Keßler zur neuen Kanzlerin

BZ-Redaktion

Christina Leib-Keßler ist zur neuen Kanzlerin der Freiburger Universität gewählt worden. Sie folgt damit im April 2022 auf Matthias Schenek, der das Amt seit 2008 bekleidet.

Christina Leib-Keßler wird die neue Kanzlerin (Verwaltungschefin) der Universität Freiburg. Sie folgt damit auf Matthias Schenek, der seit 2008 das Amt des Kanzlers der Universität innehat.

Senat und Universitätsrat haben die 56-Jährige Leib-Keßler am Donnerstag in gemeinsamer Sitzung mit klarer Mehrheit gewählt, vermeldet die Universität. Leib-Keßler ist derzeit stellvertretende Kanzlerin der Universität Konstanz und wird das Amt zum 1. April 2022 antreten. Die Amtszeit dauert sechs Jahre.

"Ich bedanke mich herzlich bei den Wahlgremien für das Vertrauen, das sie in mich setzen", sagt Leib-Keßler laut Mitteilung. "Die Universität Freiburg ist eine der besten Universitäten Deutschlands mit besonderer Strahlkraft in der Forschung und herausragender Qualität in der Lehre. Als Kanzlerin möchte ich diese beiden tragenden Säulen mit den umfassenden Services der Verwaltung bestmöglich unterstützen." Sie setze auf Kommunikation und Teamwork.

Leib-Keßler wechselt von der Universität Konstanz nach Freiburg

Die Rektorin der Universität Kerstin Krieglstein betont, dass die neue Kanzlerin mehr als 30 Jahre Erfahrung im Wissenschaftsmanagement und in der Hochschulverwaltung habe.

Leib-Keßler hat sich unter 19 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt. Die gebürtige Konstanzerin ist studierte Verwaltungswirtin und Betriebswirtin. Sie hat mehr als drei Jahrzehnte in der Finanzverwaltung, der Drittmitteladministration und der Forschungsverwaltung an der Universität Konstanz gearbeitet. Seit 2015 leitet sie dort die Abteilung Haushalt, Forschung und Technologietransfer, Einkauf, Interne Revision. Seit 2020 ist sie stellvertretende Kanzlerin der Universität Konstanz. An der Universität Freiburg wird sie den Dezernaten Organisation, Finanzen, Personal, Bau und Infrastruktur sowie Recht vorstehen.

Ob Matthias Schenek sich nochmals auf das Amt beworben hatte, wollten weder er noch die Pressestelle der Universität am Donnerstag mitteilen.

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