Begehrter Verteidiger

Transfer von SC-Spieler Koch nach Leipzig eher unwahrscheinlich

René Kübler & David Weigend

RB Leipzig würde gerne sofort SC-Verteidiger Robin Koch verpflichten. Allerdings haben die Breisgauer die Offerte erstmal abgelehnt. Momentan sieht es nicht danach aus, als käme ein Transfer zustande.

Aktualisiert um 15.55 Uhr

RB Leipzig würde offenbar noch in der aktuellen Transferperiode gerne Robin Koch vom SC Freiburg verpflichten. Eine entsprechende Meldung des Kicker stimmt nach BZ-Informationen. Allerdings haben die Breisgauer die Offerte zunächst einmal abgelehnt. Und: Es sieht momentan nicht danach aus, als ob die Leipziger bereit wären, einen für den Sportclub akzeptablen Preis für Koch zu bezahlen.

Die Kurzfristigkeit der Anfrage aus Leipzig dürfte aus Freiburger Sicht das Hauptproblem sein. Einen Tag vor Ablauf der Frist wird es kaum möglich sein, adäquaten Ersatz für Robin Koch zu finden, der in dieser Spielzeit nicht nur zur tragenden Säule in der SC-Defensive, sondern auch zum Nationalspieler wurde. Dass der 23-jährige Defensivakteur den Sportclub im Sommer wohl verlassen würde, damit war zu rechnen. Dann hätten die Freiburger in Keven Schlotterbeck (ausgeliehen an Union Berlin) aber bereits einen Nachfolger unter Vertrag. Ein sofortige Rückholaktion Schlotterbecks dürfte kaum möglich sein.

Alternativen stünden zur Verfügung

Eine Ablösesumme um die 20 Millionen Euro würde die SC-Verantwortlichen womöglich trotzdem zum Nachdenken bringen. Ein Angebot dieser Größenordnung könnten sie kaum ablehnen, gehören solche Transfers doch zum Freiburger Geschäftsmodell. Zudem stünden in Manuel Gulde, Dominique Heintz, Philipp Lienhart und Nico Schlotterbeck weiterhin vier Innenverteidiger zur Verfügung.

Vieles könnte davon abhängen, ob die Leipziger bereit sind, eine derartige Summe zu bezahlen. Tendenz negativ. Handlungsbedarf besteht bei RB jedenfalls, da die Innenverteidiger Willi Orban (Knie-Operation) und Ibrahima Konaté (Sehneneinriss im Hüftbeuger) langfristig ausfallen.