Ernährung

Teil 2: Der "Veganuary" startet etwas holprig

Jana Kohlschütter

Wie lief die erste Woche des "Veganuarys"? fudder-Autorin Jana Kohlschütter stieß in einem Hotel an ihre veganen Grenzen, entdeckte dafür neue vegane Zutaten für sich. Mehr dazu gibt’s im Protokoll.

Unsere fudder-Autorinnen Emma und Jana sind dieses Jahr Teil der Bewegung "Veganuary". Im Januar ernähren sie sich ausschließlich pflanzlich und verzichten auf tierische Produkte. Dabei nehmen sie uns in den kommenden Wochen mit.

7. Januar

Woche eins vom Veganuary ist schon vorbei. Es gab in den ersten Tagen auch direkt einige Herausforderungen, an denen ich teilweise leider auch schon gescheitert bin – ein eher holpriger Start also.

Ein Erfolg allerdings: vegan backen. Dabei habe ich nämlich direkt ein tolles neues Produkt entdeckt. Neben einem Pulver als Ei-Ersatz, das ich schon öfter mal genutzt hatte, habe ich im Supermarkt vegane Mascarpone gefunden, bei der ich sowohl in der Zubereitung als auch hinterher beim Geschmack tatsächlich keinerlei Unterschiede erkenne konnte. Auch meine Gäste waren sehr begeistert und konnten nicht erahnen, dass der Kuchen rein pflanzlich war.
"Generell hier aber auf jeden Fall der Tipp: Fragen kostet nichts!"

Unterbrechen musste ich den Veganuary dann leider, als ich für eine Nacht in einem eher traditionellen Hotel war, in dem es beim Abendessen auch nur eine vegetarische Hauptspeise gab, die sich leider nicht veganisieren ließ. Generell hier aber auf jeden Fall der Tipp: Fragen kostet nichts! In den meisten Fällen ist das Personal wirklich immer sehr zuvorkommend und kann mit ein paar Anpassungen auch oft noch etwas möglich machen.

Eine Liste mit Essensideen

In diesem Fall war’s leider nicht so einfach möglich, ich war dann auch mit der vegetarischen Option sehr zufrieden und sehe das als akzeptable Ausnahme. Beim Frühstück am nächsten Morgen wurde es mir schon einfacher gemacht. Neben Hafer- und Mandelmilch gab es sogar einen Sojajoghurt und veganes Müsli, wodurch ich nicht nur bei Brot mit Marmelade bleiben musste.

Ich habe die erste Woche außerdem genutzt, um mir eine ausführliche Liste mit Essensideen zu erstellen. Diese besteht bei mir aus Gerichten, die ich sowieso schon immer vegan koche, Alltagsgerichte, die sich leicht veganisieren lassen und auch Neue, die ich in den nächsten Wochen ausprobieren möchte. Ich habe die Liste in Kategorien wie Frühstück, Pasta, Ofengerichte und so weiter unterteilt, um so eine super Übersicht zu haben und erst gar nicht in die Situation zu kommen, nicht zu wissen was ich kochen könnte.

So kann ich mir hoffentlich das ein oder andere Fertiggericht oder zu viele Essensbestellungen verkneifen und gerate nicht in den Trott, immer das selbe zu kochen. Dazu inspiriert hat mich ein YouTube-Video, das ich euch für ein paar zusätzliche Essensideen sehr empfehlen kann.



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