Infektionskrankheit

Staupe bei Fuchs in Freiburger-Kappel nachgewiesen

BZ-Redaktion

Die Veterinärbehörde in Freiburg hat bei einem erlegten Fuchs in Kappel, der krank war, eine Staupe-Infektion festgestellt. Deswegen rät das Amt zur Impfung von Haushunden.

Die hoch ansteckende Virusinfektion verläuft meist tödlich und befällt neben Füchsen auch andere hunde- und marderartige Tiere. Sie wird durch das Canine Distemper Virus (CDV), ein Paramyxovirus, hervorgerufen und befällt neben Füchsen auch andere hunde- und marderartige Tiere. Infizieren können sich Tiere jeder Altersgruppe. Menschen sind für das Staupe-Virus dagegen nicht empfänglich.

Die Staupe ist laut Pressemitteilung der Stadtverwaltung auch eine gefürchtete Erkrankung des Haushundes. Gerade Hunde mit keinem oder nicht ausreichendem Impfschutz könnten sich bei direktem Kontakt mit infizierten Tieren anstecken und schwer oder sogar tödlich erkranken. Das Risiko der Ansteckung betreffe vor allem Jagdhunde, die jedoch in der Regel geimpft seien.

Veterinärbehörde und Forstamt raten dringend, Haushunde gegen die Staupe zu impfen und diese Impfung regelmäßig auffrischen zu lassen.
Wer verendete Füchse findet, sollte dies dem Forstamt (0761/201-6201) melden, damit diese gegebenenfalls untersucht werden können.