Club der Freunde

Interview

Stadt Freiburg will Gymnasiumsplätze schaffen, aber nicht in Weingarten – ein Fehler?

Freiburg will ein Gymnasium bauen, aber nicht im Stadtteil Weingarten. Ein Fehler, sagt Ökonomin und Soziologin Uta Meier-Gräwe: Die Schule könnte armen Kindern und dem ganzen Stadtteil helfen.

BZ: Sie sagen, dass sich Stadtteile sozial entmischen und das negative Folgen hat. Kann ein Gymnasium das aufhalten?
Uta Meier-Gräwe: Zunächst: Dieses Phänomen ist nichts Freiburg-Spezifisches, das finden wir bundesweit. Es gibt Bemühungen, dem etwas entgegenzusetzen, darunter: Präventionsketten aufzubauen und Übergänge zu moderieren. Das heißt, für Kinder aus armen Verhältnissen ein lebenslaufbegleitendes Aufwachsen hinzubekommen, und zwar vor Ort. Eine weiterführende Schule dort vorzuhalten, wo diese Kinder mit ihren Familien leben, ist ganz wichtig. Es hat eine starke symbolische Bedeutung: Man traut den Kindern was zu. Aber es hat auch einen ganz ...

Wenn Du diesen Artikel lesen möchtest, solltest Du Mitglied werden in fudders Club der Freunde. Du unterstützt auf diese Weise jungen Journalismus in Freiburg.


Als Bonus gibt's für Dich exklusive Veranstaltungen und Gewinnspiele und vieles mehr: Elf Gründe, warum wir Dein Geld wert sind >>

Bist Du schon Mitglied in fudders Club der Freunde? Bitte einloggen >>