Sonnenaufgang auf dem Belchen (42)

David Weigend

Sonntag, 24. August 2008, 6.40 Uhr, Belchengipfel, 1414 Meter über dem Meer: die Sonne wird am Rande des Feldbergs sichtbar. Man vergisst die Kälte in den Knochen und ist einfach nur glücklich.



"Wenn ich tanze, tanze ich; wenn ich schlafe, schlafe ich: und auch, wenn meine Gedanken, auf einem einsamen Spaziergang in einem schönen Garten, sich eine Zeitlang mit Dingen beschäftigen, die damit nichts zu tun haben, führe ich sie dann wieder zu meinem Spaziergang zurück, zu dem Garten, zu dem Genuß dieser Einsamkeit und damit zu mir selbst.

(...)

Ist es dir gelungen, in deinen Gedanken und in der Wirklichkeit mit dem Leben etwas anzufangen, so hast du die wichtigste Aufgabe erfüllt; die Natur zeigt ihre Kraft und ihren Sinn, ohne daß sie dazu besonderer Glücksumstände bedarf; sie wird auf allen Höhen sichtbar, oft auch im Hintergrund, gleichsam unverhüllt.

Es ist wichtiger, daß du mit deinen Neigungen fertig wirst, als daß du mit einem Buch fertig wirst; wenn es dir gelingt, die innere Ruhe zu erobern, so hast du mehr getan als derjenige, der Städte und ganze Reiche erobert hat."

Michel de Montaigne, Essais, Drittes Buch, 13. Kapitel, Über die Erfahrung

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