So war die Eröffnung des Dietenbach-Skateparks

Tanja Hofmann

Viele Hindernisse hatten die Freiburger Skater zu überwinden - auf der Baustelle des neuen Skateparks auf dem Dietenbach-Gelände. Nach großen Anstrengungen ist der erste Teil der Anlage nun endlich fertig. Am Montagabend war die feierliche Eröffnung:



Curbs, Rails, Halfpipes und Kicker - der erste Teil des Skateparks im Dietenbach ist nach langer Verzögerung fertig und lässt die Herzen der Skater höher schlagen. Rund 60 Jugendliche zwischen zehn und 25 Jahren kamen zur Eröffnung am Montag und drehen mit Fahrrad, Skateboard oder City-Roller die ersten Runden über die neuen Hindernisse.

"Die Skateanlage sieht richtig cool aus. Endlich ist der erste von drei Teilen fertig - er wurde uns seit Jahren versprochen", sagt der 18-jährige Skater Benjamin Wasmer und flitzt über die Rampe.  Und auch Joline Luck (23), eine der wenigen Skaterinnen, ist begeistert: "Ich finde es super hier. Man sieht, dass die Skater bei den Ideen mitentscheiden durften. Der Skatepark in Rieselfeld ist nicht so schön." Der 16-jährige Felix Denzel hat noch Wünsche. "Ich hoffe, dass noch mehr Curbs (Mauern) und Rails (Geländer) dazukommen."

Eugen-Martin-Stiftung übernimmt Hälfte der Kosten

Bislang ist nur der erste Bauabschnitt fertig - zwei weitere sollen in den nächsten drei bis vier Jahren folgen. "Die Kosten für alle drei Teile liegen bei insgesamt 425000 Euro", sagt Baubürgermeister Martin Haag. Die Hälfte davon übernimmt die Stadt Freiburg, den Rest spendet die Eugen-Martin-Stiftung.

Leicht war der Weg zur Eröffnung aber nicht: Erst musste geklärt werden, wo ein geeigneter Platz für die Anlage ist und wer die Kosten dafür übernimmt. Dann mussten letztes Jahr auch noch die Bauarbeiten unterbrochen werden.

Die Initiative Skatement Freiburg, eine Gruppe junger Leute, die sich für die Interessen der Skater in Freiburg einsetzt, hat sich an der Gestaltung des Skateparks stark beteiligt. Sie bedankte sich bei der Eröffnung vor allem für die großzügige Spende der Eugen-Martin-Stiftung und die Unterstützung des Bürgervereins Weingarten.

Das neue Skategelände soll Profi- und Amateurskatern die Möglichkeit bieten, ihre Kunststücke, Sprünge und Drehungen zu üben. "Ich finde gut, dass es keine Fertigelemente gibt, sondern dass alles in einem Stück gebaut wurde", sagt der 16-jährige Skater Moritz Zell, der unbedingt wiederkommen will. Und auch Mukunda Hubmann (26) wird man jetzt öfters dort sehen: "Es macht einfach Spaß und lädt zum Üben ein."

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Fotos: Tanja Hofmann

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