Gleichberechtigung

So kannst Du am 8. März den Frauenstreik in Freiburg unterstützen

Valentina Di Nuzzo

Am 8. März wird bundesweit zum feministischen & Frauenstreik aufgerufen. Auch das Freiburger Bündnis mobilisiert: Auf dem Platz der Alten Synagoge geht’s kommenden Montag ab 14 Uhr los.

Durch das Bestreiken von Lohn-, Sorge-, Haus- und Erziehungsarbeit wollen am offiziellen Weltfrauentag Streikende ein Zeichen gegen Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen und Queers setzen. Mit dem Streik wird auf politische, wirtschaftliche und soziale Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, auf Sexismus und einengende Geschlechterbilder aufmerksam gemacht. Starten wird der Streik in Freiburg um 14 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge.

Dem Frauenstreik kommt in der Corona-Krise besondere Bedeutung zu: "Vor allem Frauen und Queers arbeiten in gesellschaftlich relevanten Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der Betreuung von Kindern oder der öffentlichen Versorgung mit Lebensmitteln und sie alle erfahren zu wenig finanzielle Anerkennung und gesellschaftliche Wertschätzung. Die häusliche und sexualisierte Gewalt nimmt zu, die Zahl der Feminizide steigt und besonders bei Schwarzen Frauen, Frauen of Color und armen Menschen ist die Sterblichkeit in der Pandemie höher", schreibt das Freiburger Bündnis.

Deswegen soll am 8. März die Arbeit niedergelegt und gestreikt werden.
Die weltweite Frauenstreik-Bewegung

Der deutsche Frauenstreik knüpft an eine weltweit erstarkende feministische Streikbewegung an, die sich bereits auf mehrere Länder wie Spanien, die USA, Thailand oder Argentinien erstreckt. Im Jahr 2018 streikten alleine in Spanien über 5 Millionen Frauen und Queers. 2019 wurde dieser Streik auch nach Deutschland geholt und wird auch 2020 am 8. März auf die Straßen gebracht.

Pandemiebedingt gilt: Während des Streiks müssen medizinsiche/FFP2 Masken getragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Vor Ort wird es ein Hygienekonzept geben.



Mehr zum Thema:
Mehr zum Thema: