Club der Freunde

50 Jahre Mundenhof (2)

So endete Mundenhof-Bärin Julischka im Kochtopf eines Lenzkircher Gasthauses

In den 1980er-Jahren war der Freiburger Mundenhof Schauplatz diverser Skandale. Immer wieder ging es dabei um die Bären. Geradezu unglaublich ist der Fall von Bärin Julischka, die als Gulasch endete.

Das Tiergehege Mundenhof feiert am 28. September seinen 50. Geburtstag. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich der Mundenhof entwickelt, verändert, verbessert. Was – wie das Bärengehege – in den 70ern als moderne Anlage galt, war 30 Jahre später nicht mehr tragbar. Nach dem krankheitsbedingten Tod der Bären Janosch und Joschi 2011 und 2015 beschloss die Mundenhof-Leitung, keine Bären mehr zu halten. Künftig sollen auf derselben Fläche zwei kleine Buntmarder leben. Die Bären waren in den vergangenen 40 Jahren häufiger in den Schlagzeilen.
Bär Joschka brauch aus seinem Gehege aus – und wurde erschossen
Es ist der Horror für jeden Zoo, und auch der Mundenhof erlebte ihn mehrfach: Wenn Tiere aus ihren Gehegen ausbrechen, geht dies für das entflohene Tier nicht immer gut aus. Im August 1977 brachen zehn Pferde aus ihrer Koppel aus, eines wurde leicht verletzt, als es mit einem Auto kollidierte. Im April 1982 hielt ein Lama den Verkehr auf Trab, wenige Wochen zuvor musste ein entkommener Wolf erschossen werden, wohingegen im Jahr darauf ein entlaufener Wolf freiwillig und von sich aus zum Gehege zurückkehrte.

Diese Ausflüge blieben folgenlos – anders war es am 10. März 1985. Abends nach halb zehn war Bär Joschka, der Vater von Janosch und Joschi, aus seinem Gehege ...

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