BZ-Talk

Simon Geschkes harter Kampf um das Bergtrikot der Tour de France

Bernhard Amelung

Neun Tage hat Simon Geschke das Trikot des besten Bergfahrers bei der Tour de France getragen – so lange wie kein deutscher Fahrer zuvor. Im BZ-Talk blickt er zurück auf steile Anstiege und brennende Beine.



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Simon Geschke hat deutsche Radsportgeschichte geschrieben: So lange wie der in Freiburg lebende Radprofi hat noch kein deutscher Teilnehmer die Bergwertung bei der Tour de France angeführt. Geschke, 1986 in Berlin geboren, ist Radprofi seit 2008. Er fuhr unter anderem für die Teams Ski-Shimano, Argos-Shimano, Sunweb und CCC. Aktuell trägt er das Trikot der französischen Mannschaft Cofidis, wo er noch bis 2023 unter Vertrag steht.

Neun Tage trug der 36-Jährige Geschke in diesem Jahr das rotgepunktete Trikot, das den fleißigsten Bergpunkte-Sammler der Tour de France auszeichnet. Erst auf der letzten Bergetappe in den Pyrenäen, die von Lourdes nach Hautacam führte, entriss es ihm der spätere Gesamtsieger Jonas Vingegaard.

Im BZ-Talk mit Redakteur Bernhard Amelung spricht er über steile Berge, rasante Abfahrten, brennende Beine – und zieht eine Bilanz zu zehn Teilnahmen an einem der härtesten Etappenrennen der Welt.
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