Freiburg

Sieben einfache Spartipps für Studierende in Freiburg

Miriam Wißler

Die Lebensunterhaltungskosten und Mietpreise steigen. Wir haben daher Tipps zusammengetragen, mit denen man auf einfachem Weg etwas Geld sparen kann. Weitere Tipps finden sind auch im aktuellen Studentenfudder.

1. Reparieren statt wegwerfen

Heutzutage tendiert man leider schnell zum Neukauf, wenn etwas kaputt geht. Dabei könnte man einige Dinge mit etwas Aufwand oft selbst reparieren – und dabei klimaschonend handeln. Das Reparatur-Café Freiburg bietet Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen und stellt sie kostenfrei zur Verfügung. Erfahrene ehrenamtliche Heimhandwerker stehen für Fragen und Anleitungen zur Verfügung. Repariert wird alles, außer Elektro-Großgeräte und Fahrräder.
Reparatur-Café Freiburg, Wannerstraße 33, an jedem letzten Samstag des Monats von 13 Uhr bis 17 Uhr.


2. Kräuter selbst anbauen

Freiburg gilt als die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Deutschland. Das sorgt für ideale Bedingungen für den Anbau von Küchenkräutern aus dem mediterranen Raum. Dazu zählen Oregano, Rosmarin, Thymian, Majoran, Salbei und Lavendel. Selbst angebaute Kräuter sind gesund und schonen den Geldbeutel.

3. Weniger Fleisch essen

Qualitativ hochwertiges Fleisch gehört zu den teuren Lebensmitteln. Reduziert man seinen Fleischkonsum ist das nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Wer glaubt, dass eine fleischlose Küche nichts zu bieten hat, sollte unbedingt einen vegetarischen Kochkurs belegen – oder Vegetarier und Veganer nach Tipps fragen. Die VHS Freiburg bietet zum Beispiel den Kurs "Ein vegetarisches Weihnachtsmenü" an, bei dem niemand den Braten oder die Ente vermissen wird.
Idee: VHS-Kurs "Ein vegetarisches Weihnachtsmenü", 7.Dezember; Kursgebühr 30 Euro inkl. Lebensmittel; Anmeldung unter: www.vhs-freiburg.de.

4. Lebensmittel retten

Mit der App "Too Good To Go" kann man unverkaufte, überschüssige Lebensmittel zu einem reduzierten Preis erwerben. In Freiburg sind bereits über dreißig verschieden Läden dabei, darunter Bäckereien, Restaurants und Cafés.

5. Sportangebote der Hochschule nutzen

Die Monatsbeiträge für Fitnessstudios oder Yoga-Kurse sind oftmals sehr hoch. Eine gute Alternative sind für Studierende die Angebote des Hochschulsports. Wer auf das Fitnessstudio nicht verzichten möchte, kann beim universitären Fitness- und Gesundheitszentrum für rund 14 Euro im Monat trainieren. Schaut auch bei fudders Running Club vorbei, wenn ihr euch für das Laufen interessiert.
Web: Hochschulsport
Web: Fitness- & Gesundheitszentrum
Web: fudders Running Club & Strava

6. Aka-Filmclub statt Kino

Der gemeinnützige Verein Aka-Filmclub ist einer der ältesten studentischen Filmclubs in Deutschland. Studierende haben die Möglichkeit anspruchsvolle Filme zu günstigen Preisen zu sehen. Der Eintritt zu den Filmen beträgt 1,50 Euro. Ein Mitgliedsausweis kann für 3,50 Euro an der Abendkasse erworben werden.
Aka-Filmclub e.V., Belfortstr. 37, 0761/281513, info@aka-Filmclub.de.

7. Günstige Restaurants besuchen

In Freiburg lohnt es sich definitiv nach günstigen Mittagsangeboten oder Studentenrabatte Ausschau zu halten. In der Brennessel gibt es täglich von 18 bis 19.30 Uhr Spaghetti Bolognese mit Käse für 2,80 Euro. Im Cheers gibt es bei Vorlage des Studentenausweises Schniposa für 7,90 Euro und das Atlantik bietet täglich wechselnde Mittagsangebote zu einem günstigen Preis für jedermann – außerdem mit 4,40 Euro günstige und leckere Spaghetti.
Brennessel, Eschholzstraße 17, 0761/281187, Mo-Sa, 18 bis 01 Uhr, So, 17 bis 01 Uhr. www.brennessel-freiburg.de
Café Atlantik, Schwabentorring 7, So-Do, 12 bis 01 Uhr, Fr-Sa, 12 bis 03 Uhr, 0761/33033 cafe-atlantik.de, info@cafe-atlantik.de
Cheers, An d. Mehlwaage 8, 0761/381771, Mo-Do, 11.30 bis 01 Uhr, Fr, 11.30 bis 03 Uhr, Sa, 12 bis 03 Uhr, www.cheers-freiburg.de.

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