Gondeln

Schauinslandbahn darf wieder fahren – mit offenen Fenstern und bis zu sieben Menschen

Joshua Kocher

Im November war sie noch geschlossen, doch ab dem 1. Dezember gilt die Seilbahn auf den Schauinsland als Teil des ÖPNV. Bis zu sieben Menschen aus verschiedenen Haushalten dürfen in einer Gondel fahren.

Nachdem die Schauinslandbahn im November wie jedes Jahr unter die Lupe genommen worden war, dürfen die Gondeln seit Dienstag wieder auf den Freiburger Hausberg fahren. Die Bahn ist seit dem 1. Dezember nicht mehr von den Einschränkungen der Corona-Verordnung betroffen, meldet die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) am Dienstagmorgen. Dies hätte das Verkehrsministerium in Stuttgart beschlossen. Es gelten aber mehrere Einschränkungen.


So dürfen Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert oder "coronaspezifische Krankheitssymptome" zeigen, nicht befördert werden. Der Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Menschen muss eingehalten werden, es gilt die Maskenpflicht.

Restaurant in der Bergstation nach wie vor geschlossen

Laut VAG dürfen in den Gondeln bis zu sieben Menschen gleichzeitig transportiert werden, auch aus unterschiedlichen Haushalten. Dies gelte analog zu den Regelungen im ÖPNV – und sei freiwillig. "Wir schauen, dass wir niemanden zusammenpferchen", so VAG-Sprecher Jens Dierolf. Es soll nur in seltenen Fällen vorkommen, dass so viele Menschen zeitgleich in einer Gondel sitzen. Auch seien mehr Kabinen unterwegs – und die Fenster während der gesamten Fahrt geöffnet.

Das Café und Restaurant in der Bergstation muss nach wie vor geschlossen bleiben. Einzig in einer Hütte im Außenbereich werde täglich von 10 bis 16 Uhr bewirtet. Die Bahn fährt täglich von 9 bis 17 Uhr.

Gedrängel auf dem Schauinslandturm

Auf dem Gipfelturm soll es am Wochenende zu dichtem Gedränge gekommen sein. Viele Besucher hätten keine Maske getragen, wie ein Augenzeuge der BZ schildert.

Die Stadt will nach Angaben von Sprecher Toni Klein den Turm jedoch nicht schließen. "Wir appellieren da an die Eigenverantwortung der Besucher", sagt Klein. Dort gelte Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter unterschritten werde. Bisher sei das auch ganz gut eingehalten worden.