Schärfecontest: Burn, Motherfucker, burn!

Eva Hartmann

Es wurde geschwitzt, geflennt und gekotzt bei Freiburgs erster Schärfemeisterschaft am Samstagnachmittag: Sir Insanity war ein wahres Festival der Körperflüssigkeiten. Eva war für fudder dabei und hat, mit etwas Verspätung, eine große Fotogalerie mitgebracht.



Tränende Augen, zitternde Hände, Schmerzen, Übelkeit: Für den Wahnsinn, den man aufbringen muss, um an einem solchen Schärfecontest teilzunehmen, gibt es wohl kaum passende Worte. 13 Teilnehmer hatten sich der Herausforderung gestellt, bei Freiburgs erster Schärfemeisterschaft in der mensadrei kleine Gerichte mit einem Scoville-Wert von bis zu 750.000 zu verputzen, und so um den Titel des Sir Insanity zu kämpfen.

Unterstützt und angefeuert wurden die Titelanwärter von zahlreichen Zuschauern, von denen manche sogar Wetten auf einzelne Teilnehmer abgeschlossen hatten. Um die Schärfe besser ertragen zu können, wurden allerlei Hilfsmittel eingesetzt: Von Honig über Milch, Sprühsahne und Tomatensaft bis hin zu selbstgemachtem und brüderlich geteiltem Zaziki wurden alle Register zur Schmerzbekämpfung gezogen.

Bis zum sechsten und letzten Gang hielten immerhin drei Teilnehmer durch. Als Siegprämie spendierte Currywurstmeister Holger Sielaff jeweils eine scharfe Würzsoße. Der Erstplatzierte wurde zusätzlich mit dem Gewinner-Shirt, sowie natürlich dem feierlichen Ritterschlag zum Sir Insanity geehrt.

Insgesamt war dieser Contest ein für Freiburg ungewöhnliches, aber durchaus spannendes kleines Event. Bleibt zu hoffen, dass der ersten Feiburger Schärfemeisterschaft noch viele folgen werden.

Mehr dazu:


Foto-Galerie: Eva

Tipp: Wartet einen Augenblick, bis die Galerie komplett geladen ist. Ihr könnt euch dann ganz bequem jeweils das nächste Foto anzeigen lassen, indem ihr auf eurer Tastatur die Taste "N" (für "next") drückt.