Revival

Sandwichkette Subway will in Freiburg ein halbes Dutzend Filialen eröffnen

Holger Schindler

Subway will groß auftischen: Eine neue Hauptbahnhof-Filiale der Sandwichkette soll die erste von einem halben Dutzend in Freiburg sein. Die zweite soll im Sommer auf dem Güterbahnhofareal eröffnen.

Das Fastfood-Unternehmen ist im Freiburger Hauptbahnhof wieder mit einer eigenen Filiale vertreten. Im Sommer will die Sandwichkette einen weiteren Imbiss auf dem Güterbahnhofareal eröffnen. Mittelfristig soll die Zahl der Subway-Standorte in Freiburg weiter steigen. Bis zu einem halben Dutzend seien realistisch, teilt das Unternehmen mit. Doch die Geschichte von Subway in Freiburg war bislang eher holprig.


Subway ist nach etwa zwei Jahren Pause zurück in Freiburg. Im Hauptbahnhof ist Mitte Januar eine neue Filiale an den Start gegangen – in denselben Räumen, in denen Subway bereits früher einmal ansässig war. Der neue Franchisenehmer, der als Unternehmer vor Ort das Risiko trägt, ist Nezdet Rama (27). Das Lokal ist rund 100 Quadratmeter groß und bietet drinnen 30 Plätze. Im Außenbereich, also in der Bahnhofshalle, sollen weitere 30 hinzukommen. Bis zu zwölf Menschen sollen letztlich dort tätig sein.

85 Subway-Standorte in Baden-Württemberg

Rama will schon im Sommer eine weitere Subway-Filiale auf dem Güterbahnhofareal eröffnen. "Freiburg war zuletzt für uns leider ein weißer Fleck auf der Landkarte", erklärt André Löffler, der bei Subway für den Ausbau des Filialnetzes in Baden-Württemberg zuständig ist. Im Südwesten ist das 1965 gegründete Schnellimbiss-Unternehmen mit Hauptsitz in Milford im US-Staat Connecticut derzeit mit 85 Standorten vertreten. Weltweit gibt es rund 42.500 Subway-Restaurants.

"In einer Stadt von der Größe Freiburgs sind ein halbes Dutzend Subway-Filialen ein realistisches Ziel", erklärt Löffler. Dies strebe man nun auch wieder an. Dazu müsse man allerdings noch die passenden Franchisenehmer und nicht zuletzt auch passende Räumlichkeiten finden, so der Subway-Manager.

In der Vergangenheit war das Geschäft für Subway in Freiburg nicht immer einfach. Bis Anfang 2011 war die Sandwichkette in Freiburg schon einmal mit vier Standorten vertreten. Dann sagte sich die damalige Franchisenehmerin von Subway los und gründete unter dem Namen Mr. Sub ein Konkurrenzunternehmen. Es folgte ein Rechtsstreit, den Subway letztlich für sich entscheiden konnte. Danach wollte man schon einmal ein Comeback in Freiburg starten – mit einem neuen Franchisenehmer französischer Herkunft. Das war im Jahr 2013. Damals war sogar von bis zu acht möglichen Subway-Standorten in der Stadt die Rede. Doch die Zusammenarbeit nahm nicht die erhoffte Entwicklung, wie Löffler nun einräumt.

Vor einem halben Jahr hatte es dann Gespräche zwischen Subway und Shell gegeben – wegen eines möglichen Imbissstandorts bei der Shell-Tankstelle in der Habsburgerstraße 17-19 (die BZ berichtete). "Das haben wir aber nicht weiterverfolgt, wegen der Nähe zum damals bereits geplanten Standort auf dem Güterbahnhofareal", so André Löffler.