Nahverkehr

Regio-Verkehrsverbund Freiburg will Kosten für Schüler-Abos erstatten

Sebastian Wolfrum

Eltern sollen zwei Monatsraten für Schülerkarten erstattet werden, wenn sie das Abo beim Regio-Verkehrsverbund Freiburg nicht kündigen. Wann mit dem Geld zu rechnen ist, steht noch nicht fest.

Eltern soll Geld für Schülerkarten erstattet werden, wenn sie das Monatskarten-Abo nicht kündigen. Das Land hat dafür vergangene Woche 36,8 Millionen Euro bereitgestellt. Damit sollen zwei Monatsraten erstattet werden. Das Geld soll ein Ausgleich für Eltern sein, denn die Schulen waren wegen der Corona-Epidemie lange geschlossen, die Kosten für die Schülerkarten liefen weiter. Das Geld soll aber auch den Nahverkehr stützen, dem Einnahmen wegbrechen. Auch im Gebiet des Regio-Verkehrsverbundes Freiburg (RVF) werden Eltern Geld zurückbekommen. Wie und wann genau, sei aber noch nicht absehbar, so RVF-Geschäftsführer Florian Kurt. Die Millionen vom Land werden zunächst auf die Städte und Landkreise verteilt. Wenn das Geld angekommen ist, soll es eine Erstattung geben. Geplant ist bislang, dass zwei kommende Monatsraten nicht eingezogen werden. "Die Eltern müssen dafür nichts tun, wir werden automatisch alle Schülerabos im RVF berücksichtigen und von den Zahlungen freistellen", so Kurt. Sobald die Landesmittel beim RVF angekommen sind, sollen Eltern darüber informiert werden.


Fragen zur Regio-Karte

Weitere Rückfragen gab es unterdessen zur Berichterstattung über die Erhöhung des Preises der Regio-Karte. Es wurde berichtet, dass die Preiserhöhung 1,4 Prozent betrug. Da die Karte zwei Euro Teurer wurde, liegt der Prozentwert aber deutlich höher ( Regio-Karte Basis kostet statt 57 dann 59 Euro). Der RVF sagt, die 1,4 Prozent beziehen sich auf das gesamte T Fahrschein-Sortiment. "So kann es bei einer Fahrschein-Art eine Anpassung von 3,5 Prozent geben, dafür wurden bei anderen Fahrscheinen die Preise gar nicht angepasst."

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