Freiburger Polizei

Rassistische Chats? Smartphones von Polizisten beschlagnahmt

Peter Disch

Gegen drei Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Freiburg läuft ein Disziplinarverfahren. Ihnen wir der Austausch fremdenfeindlicher und diskriminierender Inhalte in einer Chatgruppe vorgeworfen.

Das hat das Polizeipräsidium Freiburg am Montag in einer Presseerklärung mitgeteilt. Auslöser der Ermittlungen sei ein Hinweis aus den eigenen Reihen gewesen. Der Tippgeber habe darauf aufmerksam gemacht, dass in einer Chatgruppe im Messengerdienst Whatsapp, an der Bedienstete des Polizeipräsidiums beteiligt gewesen seien, in den Jahren 2017 und 2018 vereinzelt fremdenfeindliche und diskriminierende Inhalte ausgetauscht worden sein sollen.

Daraufhin seien direkt am 17. Juni umfassende straf- und dienstrechtliche Ermittlungen aufgenommen worden. "Gegen drei Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Freiburg wurden im Zuge dessen Disziplinarverfahren eingeleitet." Im Juli wurde ein Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss erwirkt, der am heutigen Montag in die Tat umgesetzt worden sei. "Das Polizeipräsidium Freiburg erhofft sich nun unter anderem nach der Auswertung mobiler Datenträger durch das Landeskriminalamt Baden-Württemberg weitere Erkenntnisse."

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