Falsche Polizeibeamte

Polizei warnt aktuell vor betrügerischen Anrufen in Freiburg

BZ-Redaktion

Die Polizei warnt aktuell vor betrügerische Anrufen im gesamten Stadtgebiet. Die Täter geben sich teilweise als Polizeibeamte aus und wollen Geld ergaunern.

Die Warnung der Polizei bezieht sich auf Dienstag, 27. Juli, Stand 15.30 Uhr. Danach kommt es derzeit zu einer Häufung von betrügerischen Anrufen. Ziel der Täter ist es, die Angerufenen zu überrumpeln und zur Herausgabe von Geld und/oder Wertgegenständen zu bringen. Erfolgreich war die Betrugsmasche bisher in keinem Fall. "Es ist jedoch nicht auszuschließen", so die Polizei weiter, "dass die Täter im Laufe des heutigen Tages weitere Betrugsversuche begehen. Häufig weiten sich die Betrugsversuche auch auf umliegende Landkreise aus, weshalb auch im Freiburger Umland zu erhöhter Vorsicht geraten wird. Nicht auszuschließen ist zudem, dass die Täter auf verschiedene Maschen zurückgreifen, wie beispielsweise Enkeltrick- oder Schockanrufe."

Die Polizei gibt diese Verhaltenstipps:
  • Seien Sie achtsam, wenn Sie am Telefon oder Computer nach hohen Geldbeträgen oder sonstigen Wertsachen gefragt werden. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Die Polizei und Bankinstitute fragen Sie nie nach Wertsachen oder Geldbeträgen. Beenden Sie umgehend das Gespräch und rufen sie die echte Polizei unter 110 an.
  • Die Polizei ruft Sie nie unter der Notrufnummer 110 an.
  • Seien Sie gewiss: Ärzte verlangen für angeblichen Notbehandlungen keine Bezahlung. Warnen Sie als Sohn, Tochter, Enkel oder anderer Familienangehöriger insbesondere Ihre älteren Angehörigen vor den aktuellen Betrugsmaschen. Treffen Sie innerhalb Ihrer Familie Absprachen.
  • Enkeltrick/Schockanruf: Wird Ihnen mitgeteilt, ein naher Verwandter oder Bekannter befinde sich in einer Notlage (Unfall mit Todesfolge verursacht, Immobilienkauf, Autokauf et cetera), beenden Sie das Gespräch und nehmen Sie umgehend Kontakt zu der von den Anrufern genannten Person auf, um den Sachverhalt zu klären.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Beim geringsten Verdacht rufen Sie bitte sofort Ihre Polizei über die kostenlose Notrufnummer 110.
In allen oben genannten Fällen nehmen Sie bitte Kontakt mit der Polizei über die kostenlose Notrufnummer 110 auf.