Polizei stoppt Demo am Bertoldsbrunnen

Markus Hofmann & Markus Berger

Wie angekündigt hat sich heute Nachmittag trotz eines Demonstrationsverbots eine Gruppe von etwa 50 linksalternativen Menschen beim Bertoldsbrunnen getroffen, um gegen vermeintliche Polizei-Schikanen gegen die so genannten Straßenpunks zu demonstrieren. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot vor Ort und löste die Demonstration nach kurzer Zeit auf. Einige Dutzend Demonstranten wurden am Platz der Alten Synagoge eingekesselt. Markus Berger hat das Geschehen fotografiert.



Gegen 16.30, also eine halbe Stunde später als angekündigt, formierte sich der Demonstrationszug mit Transparenten und einem Lautsprecherwagen am Bertoldsbrunnen. Die Polizisten forderten die Demonstranten wiederholt auf, den Platz zu verlassen und konfiszierten schließlich die Lautsprecheranlage. Durch die Demonstration war zwischenzeitlich der Straßenbahnverkehr am Bertoldsbrunnen komplett lahm gelegt.

Die Polizisten begleiteten die Demonstranten die Bertoldstraße hinab Richtung Stadttheater. Am Platz der Alten Synagoge endete der Demonstrationszug - die Polizei, die mit mehr als 100 Beamten vor Ort war, kesselte die Demonstranten ein und nahm Personalien auf. Zahlreiche Schaulustige beobachteten das Geschehen. Augenzeugen berichteten von einem rigorosen, teilweise auch aggressiven Auftreten der Polizei. Wegen des Supereinkaufssamstags hatte die Stadt Freiburg im Vorfeld ein Demonstrationsverbot für die Altstadt verfügt.

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