Schluchtensteig

Polizei: Kaum mehr Hoffnung für vermisste 26-jährige Wanderin

dpa & BZ-Redaktion

Für die beim Wandern im Südschwarzwald vermutlich verunglückte 26-Jährige gibt es laut Polizei kaum mehr Hoffnung. Auch eine erneute Suche mit Drohnen, Hunden und Kletterern brachte keinen Erfolg.

Sollte die junge Frau verunglückt sein, sei es praktisch ausgeschlossen, sie noch lebend zu finden, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Suche war zuvor bereits eingestellt worden. Nach neuen Hinweisen jedoch hatte sich die Bergwacht Schwarzwald am vergangenen Samstag erneut auf die Suche nach der vermissten Frau aus Nordrhein-Westfalen gemacht.


Unterstützt von Drohnen hätten 22 Einsatzkräfte dabei im Bereich Todtmoos-Wehratal zwei versteckte Pfade abgesucht, berichtete eine Sprecherin der Bergwacht. Einzelne Abschnitte seien dabei zusätzlich von Kletterern abgesucht worden - vergeblich. Wie aus einer Pressemitteilung der Bergwacht vom Montag hervorging, gingen die Helfer zwei schwierige Steiletappen ab. Unterstützt wurden sie vom Drohnenteam der Bergwacht. Mit Hilfe der Drohne wurden auch die felsigen Abschnitte geprüft, die vom Boden aus nicht eingesehen werden konnten.

Wie es weiter heißt, wurde auch in der Umgebung des Lehenkopfturms bei St Blasien gesucht. Unterstützt wurde die Bergwacht von sechs Helfern des DRK aus Görwihl und Rickenbach. Auch Rettungshunde des DRK Bad Säckingen waren mit im Einsatz. Laut Polizei soll erst dann wieder gesucht werden, wenn es neue Hinweise gibt.

Die als gut trainiert und erfahren geltende Wanderin war alleine auf der rund 120 Kilometer langen Route von Stühlingen nach Wehr unterwegs gewesen. Vor mehr als zehn Tagen hatte es das letzte Lebenszeichen von ihr gegeben. Nachdem sie nicht wie verabredet bei einer Freundin auftauchte, wurde sie als vermisst gemeldet.