Festnahmen

Polizei beschlagnahmt fünf Kilo Kokain am Hauptbahnhof Freiburg

BZ-Redaktion

Größere Mengen wurden selten auf einmal in Freiburg sichergestellt: Zwei Männer aus dem Kreis Emmendingen wurden bei der Übergabe von fünf Kilogramm Kokain in Freiburg festgenommen.

Seit Anfang des Jahres führten Ermittler von Kriminalpolizei und Zoll laut Angaben der Polizei Freiburg ein umfangreiches Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einfuhr und unerlaubtem Handel mit Kokain. Beschuldigt werden zwei Männer im Alter von 33 und 44 Jahren aus dem Emmendinger Umland.


Am Samstag, 20. Juni 2020, wurden die beiden mutmaßlichen Dealer schließlich festgenommen, als sie fünf Kilogramm Kokain am Freiburger Hauptbahnhof entgegen nehmen wollten. Auch der mutmaßliche Drogenkurier konnte festgenommen werden. Die Polizei hat nach eigenen Angaben im Vorfeld von der geplanten Übergabe gewusst, will aber auf Nachfrage der BZ keine Details preisgeben.

Straßenverkaufswert von rund 400.000 Euro

Das Kokain, bei dem es sich nach Angaben der Polizei um eine der größten auf einmal sichergestellten Mengen der Polizei Freiburg handelte, wurde beschlagnahmt. Bei einem der Männer wurden zudem 47.000 Euro Bargeld gefunden. Bei den anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchungen konnten weitere 500 Gramm Kokain, zwei Kilogramm Streckmittel, 40.000 Euro Bargeld sowie eine scharfe Schusswaffe sichergestellt werden. Das Kokain hat einen Straßenverkaufswert von rund 400.000 Euro.

Die drei Beschuldigten wurden in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert, nachdem auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg entsprechende Haftbefehle erlassen wurden.