BZ Plus

Mordfall Carolin G.

Phantombild bringt Hinweise nicht nur aus der Region

100 neue Hinweise hat die Soko "Erle" im Fall Carolin G. erhalten. Doch die Fahndung mit Phantombild hat ihre Tücken. Und die Polizei hat den Verdacht, dass nachweislich Unbeteiligte gezielt denunziert werden.

Gut 100 Hinweise unterschiedlichster Art gingen bis Donnerstag bei der Sonderkommission (Soko) "Erle" zu dem am Mittwoch veröffentlichten Phantombild im Zusammenhang mit dem Mord an Carolin G. ein (zum Dossier). Doch die Fahndung mit Phantombild hat auch ihrer Tücken, wissen die Ermittler, denn die Wahrnehmung der Menschen ist vielfältig – und ihre Motive sind es mitunter auch.

Bundesweit griffen Medien seit Mittwoch das Phantombild zum Mord an Carolin G. auf und auch soziale Netzwerke sorgen für große Verbreitung. Rund 130 000 Personen habe die Polizei bis Donnerstag mit ihrer Pressemitteilung via Facebook erreicht, betont Polizeisprecher Walter Roth auf BZ-Nachfrage; gut 135 000 waren es über die Facebook-Seiten der Badischen Zeitung. Das Gros der Hinweise an die Soko kam vor allem aus der Region, doch Anrufe gingen selbst aus Leipzig, Dresden und Nordrhein-Westfalen ein.

Hinweise von höchst unterschiedlicher Qualität
Die Qualität der Angaben, die die Soko seit Mittwochmorgen erhielt, sei höchst unterschiedlich, so Roth. Mit der Aussage "Ich habe den Mann schon mal gesehen" ohne ...

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