So wohnt Freiburg

Nina und Moritz wohnen in St. Georgen in einer modernen Maisonette-Wohnung

Miriam Wißler

Ob moderne Zwei-Zimmer-Wohnung, einfaches Studizimmer oder Altbau-WG: In Freiburg gibt es viele Arten zu wohnen. In unserer Serie stellen wir die unterschiedlichsten Wohnungen der Stadt, sowie ihre Bewohnerinnen und Bewohner vor.

Bekannt unter anderem für das größte Weinfest in der Umgebung liegt St. Georgen fünf Kilometer vor Freiburgs Toren. Seit einem Jahr wohnen dort die 28-jährige Nina und der 28-jährige Moritz in einer modernen Maisonette-Wohnung. Beide sind im Gesundheitsbereich tätig: Nina arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin im evangelischen Diakoniekrankenhaus und Moritz als Gesundheitspädagoge.

Wie seid ihr zu dieser Wohnung gekommen?

Nina: Das war ganz zufällig. Ich lag nach einem Spätdienst in der Badewanne und habe Ebay-Kleinanzeigen durchgeschaut. Da habe ich die Anzeige für diese Wohnung entdeckt. Nun leben wir seit Oktober 2021 hier und lieben es vor allem gemeinsam als Paar zu wohnen. Wir ergänzen uns sehr gut. Moritz hat zum Beispiel geregelte Arbeitszeiten, was mir wiederum hilft, trotz des Schichtdienstes einen guten Rhythmus beizubehalten.

Was gefällt euch besonders an der Wohnung?

Nina: Mit zwei Etagen ist die Wohnung sehr groß. Wir haben sogar zwei Toiletten. Außerdem ist sie hell, wir haben von morgens bis abends Sonnenlicht. Ich liebe die Badewanne in der Wohnung. Die Umgebung ist ruhig, was wichtig wegen meiner Schichtarbeit ist.

Gibt es auch etwas, was euch nicht gefällt?

Moritz: Eine Tiefgarage für mein Auto wäre ideal, das fehlt leider.
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Wie würdet ihr euren Einrichtungsstil beschreiben?

Nina: Ich würde sagen praktisch und gemütlich. Ich kombiniere gerne neue und alte Möbelstücke und Deko-Elemente und ich mag es gerne ordentlich.

Was schätzt ihr an eurem Viertel – und was nicht?

Moritz: Das Grün drumherum. Man ist schnell in den Reben oder auch auf dem Schönberg und wir leben in einer ruhigen Gegend. Man braucht nicht lange, um in die Stadt reinzufahren oder auch schnell wieder rauszufahren. Man kann außerdem viele Dinge zu Fuß erledigen. Meine Freunde wohnen in der Nähe und unsere Lieblingstischtennisplatte ist auch nicht weit.

Nina: Das stimmt, die Verbindung in die Stadt ist sehr gut. Problematisch ist die Verbindung zu meiner Arbeitsstelle. Die Busverbindung ist da sehr schlecht. In die Stadt rein ist es kein Problem, nur zur Arbeit mit den Öffis zu kommen, ist etwas schwieriger.

Welcher Raum oder welches Detail gefällt euch in eurer Wohnung am besten?

Nina: Es gibt so viele Dinge, die uns gefallen: Die Treppe in der Wohnung und das Gefühl auf dieser Treppe hochzulaufen. Durch die Treppe wirkt die Wohnung fast wie ein eigenes kleines Haus. Neben der Treppe steht auch die Elefantenpflanze, die definitiv auch zu meinen Lieblingsdetails zählt. Ich habe die Pflanze von Moritz geschenkt bekommen. Außerdem liebe ich den Blick aus dem Dachfenster auf die Berge.

Wie viel Miete zahlt ihr und wie finanziert ihr sie?

Moritz: Wir zahlen einiges (lacht). Aber für das, was wir haben, ist es noch ein akzeptabler Mietpreis. Wir finanzieren die Wohnung über unsere beiden Vollzeitstellen.

Welcher Einrichtungsgegenstand in eurer Wohnung ist typisch Freiburg?

Nina: Ein Einrichtungsgegenstand fällt mir direkt nicht ein. Was ich mir vorstellen kann, was sich in vielen Freiburger Wohnungen befindet, sind Biolebensmittel. Die haben wir auch immer da. Und unsere Kräuter auf dem Balkon.

Was gehört für euch in eine Freiburger Wohnung oder WG einfach dazu?

Moritz: Auf jeden Fall ein Fahrradkeller.
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