Niedrige Inzidenz

Amt hebt generelle Maskenpflicht für Freiburgs Fußgängerzone auf

BZ-Redaktion

Wegen konstant niedriger Coronazahlen gilt die Maskenpflicht für die Freiburger City nicht mehr. Masken müssen allerdings weiter getragen werden, wenn die Abstände nicht eingehalten werden können.

Die generelle Maskenpflicht für die Freiburger Innenstadt ist von Dienstag, den 8. Juni 2021 an aufgehoben. Sie galt im Bereich zwischen Schlossberg- und Rotteckring sowie Friedrichstraße/Leopoldring und Rempart/Wallstraße und auf der Bertoldstraße zwischen Rotteckring und Bismarckallee.

Wegen niedriger Werte bei den Corona-Infektionen, so die Begründung des Gesundheitsamtes, sei die Pflicht nun nicht mehr notwendig. Seit dem 19. Mai liegt die Sieben-Tage Inzidenz für Freiburg dauerhaft unter dem Schwellenwert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner, seit 27. Mai überschritt sie auch den Wert von 35 nicht mehr. Zu Beginn dieser Woche am 7. Juni 2021 lag sie im Stadtkreis Freiburg nur noch bei 15,6.

Fehlt der Sicherheitsabstand, muss die Maske aber weiter getragen werden

Die Maskenpflicht war zuletzt Ende März erlassen worden, nachdem dort die Inzidenz längere Zeit über dem Schwellenwert von 50 gelegen hatte, am 14. Mai war die Geltungsdauer der Allgemeinverfügung noch einmal verlängert worden. Mit ihrem Aufheben gilt nun für die Freiburger City wieder die Corona-Verordnung des Landes, nach dem das Tragen einer Maske in Fußgängerzonen nur dann vorgeschrieben ist, wenn ein Sicherheitsabstand zu anderen Menschen von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann.


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