Elternkalender

Last-Minute-Tipps fürs Osterfest und den gesamten April

Maria Schorn

Last-Minute-Tipps fürs Osterfest, Ideen für Gartenarbeiten im April und ein paar Vorschläge, wie man seinen Balkon verschönern kann – das gibt’s im Elternkalender. Außerdem gibt es ein paar Tipps für verregnete Tage und Veranstaltungshinweise – unter Vorbehalt.

Ostern ohne bunte Eier? Auf keinen Fall. Selbsteingefärbte Eier machen jedes Osterfrühstück bunter und das alles ohne synthetische Stoffe. Wie ihr die Eier ganz leicht und natürlich färben könnt, verraten wir euch hier.

Alles was es dazu braucht sind hartgekochte oder ausgeblasene Eier, einen alten Topf, einen Löffel oder eine Kelle und ungefähr drei Tassen eures Färbemittels für die Färbung. Je nach Wunschfarbe nehmt ihr Rote Beete oder rote Zwiebeln für ein rotes Ei. Kurkuma oder Kamilleblüten für gelbe Eier, Spinat oder Brennnesseln für grüne Eier und blaue Eier könnt ihr mit Rotkohlblättern oder Fliederbeeren färben. Um die Eier einzufärben gebt ihr das Material eurer Wahl in einen Topf und kocht es in einem Liter Wasser auf. Anschließend lasst ihr den Sud etwa 15 Minuten ziehen. Nach der Viertelstunde siebt ihr die Blätter raus und legt die Eier rein. Je nachdem, ob ihr weiße oder braune Eier färbt, müsst ihr schauen, wie lange es dauert bis die Eier die Farbe annehmen. Tipp: gerade hartgekochte Eier lassen sich am besten färben.
Passend zu den bunten Eiern dürfen natürlich auch die Hasen auf dem Ostertisch nicht fehlen. Am Ostermorgen gebackene Hasen, die noch ofenwarm sind, schmecken doppelt so gut.

Für acht kleine Hasen-Brötchen braucht ihr folgende Zutaten:

• 250 g Mehl
• 3 TL Backpulver
• 2 EL gemahlene Mandeln
• 1 gestrichener TL Salz
• 125 g Magerquark
• 1 Ei (Größe M)
• 4 EL Milch
• 4 EL neutrales Pflanzenöl
• Wer mag: 60 g Rosinen

Mehl, Backpulver und Mandeln vermischen und anschließend den Quark unterheben und alles gut verrühren. Anschließend gebt ihr das Ei, die Milch und das Öl dazu und knetet den Teig gut durch. Wer Rosinen mag, fügt noch die Rosinen dazu. Lasst den Teig kurz ruhen und bereitet ein Backblech mit Backpapier vor. Den Teig anschließend in neun gleiche Teile teilen und acht Kugeln formen. Aus dem neunten Teil werden dann die Hasenohren geformt und zwei an jedes Brötchen gedrückt. Jetzt brauchen die kleinen Hasen noch Nasen und Bommelschwänzchen. Dazu zieht ihr einfach an den entsprechenden Stellen leicht am Teig. Mit einer Gable oder einem Zahnstocher könnt ihr dann noch Augen "stechen" und dann ab in den Ofen und die Brötchen bei 180 Grad (Umluft) eine Viertelstunde backen.

Jetzt fehlen nur noch die süßen Eier, die sich auch hervorragend als Nachtisch eignen. Dazu braucht ihr sechs ausgeblasene Eier (dabei sollte ein Loch etwas größer sein, um die Eier später mit dem Pudding zu füllen), drei Esslöffel Zucker, einen halben Liter Milch, ein Päckchen Schoko- oder Vanillepudding und einen Spritzbeutel mit enger Tülle.

Als erstes kocht ihr den Pudding so wie es auf der Verpackung steht und füllt ihn anschließend in den Spritzbeutel. Achtung: nicht die Finger verbrennen! Den Pudding dann vorsichtig in die Eierschalen drücken und ab und an das Ei schütteln damit sich der Pudding gut verteilt. Danach die mit Pudding gefüllten Eier für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen. Et voila. Nun könnt ihr die Eier schälen und genießen.

Frühlingszeit ist Blumenzeit

Damit es im Sommer in eurem Garten oder auf eurem Balkon richtig schön bunt wird, ist jetzt die richtige Zeit, um Blumensamen zu säen. Pflegeleicht und robust sind zum Beispiel Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Kornblumen oder Himmelsröschen. Wer den Balkon gerne beranken will, ist mit Clematis oder dem Garten-Geißblatt gut beraten. Als Rankhilfe könnt ihr eine Strickeiter aus gesammelten Stöcken basteln und diese an der Balkonwand befestigen. Natürlich funktioniert auch jede andere Rankhilfe. Da es im April auch immer nochmal kalt werden kann, könnt ihr die Samen erst mal drinnen auf dem Fensterbrett ziehen und später "aussetzten". Wenn ihr die Pflanzen im Eierkarton zieht, könnt ihr sie anschließend direkt mit dem Karton in den Garten oder in den Balkonkübel umsetzen und müsst die kleinen Keimlinge so nicht mehr bewegen.

Girlande für Balkonien

Die Vorfreude auf laue Sommernächte steigt. Abends wird es wieder später dunkel und die Temperaturen der letzten Tage lassen Frühlingsgefühle aufkommen. Da Reisen auch in diesem (Früh-)Jahr eher unwahrscheinlich ist, müssen wir es uns eben zu Hause so schön wie möglich machen. Blumen haben wir gepflanzt jetzt fehlt noch eine schöne Girlande und Balkonien ist perfekt. Lampions aus Konservendosen eignen sich hervorragen und können gut mit einem Bastelnachmittag kombiniert werden. Dazu braucht ihr leere Konservendosen, Nägel und einen Hammer, ein Stück Holz, Acrylfarben, Schnur, Kleber und Teelichter.

Als Erstes müsst ihr die Konserven von ihren Etiketten befreien. Das geht am besten unter warmem Wasser. Wenn die Konserven sauber sind, schiebt ihr sie auf euer Holzstück und hämmert mit Nagel und Hammer vorsichtig kleine Löcher in die Dosen. Vergesst nicht die zwei Löcher am Dosenrand, wo ihr später die Schnur befestigen könnt. Anschließend könnt ihr euch künstlerisch austoben und eure Dosen nach Lust und Laune von Innen und Außen bemalen. Jetzt müssen die Dosen nur noch auf der Schnur aufgereiht und befestigt werden und fertig ist die Balkon-Lampion-Girlande. Wer mag, kann noch Teelichthalter am Dosenboden festkleben, um sicher zu gehen, dass die Teelichter an Ort und Stelle bleiben.

Zaubersand

Der April ist bekannt dafür, wettertechnisch zu machen was er will. Heute noch Sonne und 20 Grad und morgen schon wieder Regen den ganzen Tag. Zaubersand macht jeden Regentag zu einem schönen Tag und das Beste daran, er hinterlässt keine Spuren. Alles, was ihr für die Zubereitung braucht, sind 960 Gramm Mehl, 120 Milliliter Sonnenblumen oder Babyöl und flüssige Lebensmittelfarbe oder Glitzer nach Bedarf. Öl und Mehl in eine Schüssel geben und ordentlich kneten. Sollte die Masse zu fest oder zu flüssig sein, einfach die etwas mehr der entsprechenden Zutat dazu geben. Anschließend die Farbe dazugeben. Alles nochmal kräftig durchkneten und fertig. Jetzt könnt ihr zaubersandeln was das Zeug hält.

Eine Tour in Sankt Peter

Das Wetter ist schön? Dann raus in die Natur. Der Schwarzwald bietet jede Menge für einen schönen Tag im Grünen. Vesper einpacken und ab zur Pirateninsel bei Sankt Peter. Die Tour startet in der Ortsmitte von St. Peter und Ziel ist der Spielplatz Pirateninsel am Badweiher. Entlang am Schmittenbach und in Richtung Badweiher. Jetzt noch den Kapellenweg überqueren und schon seid ihr da. Die Tour dauert etwa eine halbe Stunde und ist Kinderwagengerecht. Am Spielplatz lässt es sich einige Stunden aushalten. Der Rückweg entlang am Mühlengraben bieten einen tollen Blick auf die alten Klosteranlagen von Sankt Peter.

Wildtierpfad bei Häusern

Wer gerne ein bisschen länger läuft und dabei noch was über unsere heimischen Wildtiere erfahren will, der kann sich zusammen mit der Hirschkuh Karla auf die Suche nach ihrem verschwundenen Vater begeben. Der Wildtierpfad bei Häusern klärt auf, warum Freizeitaktivitäten eine Störung für Wildtiere sein können und zeigt euch, wie ihr euch wildtierfreundlich im Wald verhalten sollt.
Alle Infos und Wegbeschreibung: hochschwarzwald.de

Farbmonster im Museum

Einige Museen sind wieder geöffnet und auch online gibt es nach wie vor ein buntes kulturelles Angebot. So stellen sich zum Beispiel bei einer Onlineveranstaltung am 6. und am 17. April des Museums für Neue Kunst die Farbmonster vor. Die Farbmonster sind traurig, weil sie nicht ins Museum dürfen. Familien mit Kindern ab fünf Jahren können entdecken was passiert, wenn sich die Farbmonster miteinander spielen und sich vermischen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Weitere online Führungen der städtischen Museen:www.freiburg.de